• 22. Juli 2016 · 18:36 Uhr

Force India: Hülkenberg im zweiten Training schneller als Perez

Force India fährt am Freitag Renndistanzen und optimiert das Set-up für den Hungaroring - Nico Hülkenberg im zweiten Training schneller als Sergio Perez

(Motorsport-Total.com) - Force India konzentrierte sich am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Ungarn auf die Rennsimulation. Der neue Asphalt im Zusammenspiel mit den Reifen mussten kennengelernt werden. Nico Hülkenberg und Sergio Perez spulten gemeinsam 137 Runden ab. "Es war ein normaler Freitag", sagt der Deutsche nach drei Stunden auf der Strecke. Auf eine schnelle Runde war Hülkenberg um zwei Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege aus Mexiko. Hülkenberg und Perez waren auf den Plätzen neun und zehn zu finden.

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Nico Hülkenberg war am Nachmittag schneller als Sergio Perez Zoom Download

Damit war man weiterhin vor der direkten Konkurrenz von Williams, Toro Rosso und Haas, doch die Zeitabstände in diesem Paket waren eng. Vor allem McLaren war am Freitag mit beiden Autos vor Force India. "Wir haben mit jedem Auto eine Renndistanz abgespult. Damit haben wir viele Daten für das Rennen gewonnen", nickt Teamchef Robert Fernley zufrieden. "Die Strecke war heute ziemlich heiß, mehr als 40 Grad. Aber wir könnten an diesem Wochenende noch höhere Temperaturen sehen."

Deswegen wird der Umgang mit den Reifen am Sonntag die entscheidende Rolle spielen. Vor allem die Soft-Mischung wird die bevorzugte Wahl darstellen. "Wir haben unser gewohntes Reifenprogramm abgearbeitet", setzt Fernley fort. "Dazu haben wir an den Autos verschiedene Testteile ausprobiert. Am Abend werden wir entscheiden, welche Route am besten ist. Die Fahrer sind mit der Balance des Autos zufrieden." Am Samstag wird sich Force India auf die Performance für das Qualifying konzentrieren.

Auf dem Hungaroring ist die Startposition die halbe Miete, obwohl man am Ende der Zielgeraden mit DRS überholen kann. "Der neue Asphalt ist ein großer Unterschied zu den vergangenen Jahren", spricht Hülkenberg die wesentlichste Veränderung neben den Randsteinen an. "Es gibt keine Bodenwellen mehr, die eigentlich typisch für diese Strecke waren. Der neue Asphalt bietet viel Grip und die Rundenzeiten sind auch deutlich schneller. Das Auto fühlte sich gut an, wir müssen noch die üblichen Kleinigkeiten verändern. Unsere Pace auf Short- und Longrans sieht gut aus, wir sollten in guter Form sein."

Ein ähnliches Fazit zieht auch Perez, obwohl die rote Flaggen sein Programm bei Shortruns beeinträchtigt haben: "Zwischen den Versuchen nahmen wir einige Veränderungen am Auto vor. Wir müssen jetzt viele Daten analysieren, um das beste Set-up für das Qualifying und das Rennen zu finden", sagt der Mexikaner. "In den Longruns haben wir viele wichtige Informationen für das Rennen gesammelt. Der neue Asphalt ist viel ebener und bietet viel Grip. Im Vergleich zum Vorjahr ist es eine deutliche Verbesserung."

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