• 26. Februar 2025 · 19:40 Uhr

Ralf Schumacher: "Wenn alles normal läuft, hat Leclerc Hamilton im Griff"

Ralf Schumacher erklärt, warum er Charles Leclerc als "Platzhirsch" bei Ferrari erwartet - Lewis Hamilton nach Tag 1: "Alles fühlt sich gut an"

(Motorsport-Total.com) - Es war kühl und windig am ersten Tag der Wintertests in Bahrain, und Ralf Schumacher ist davon überzeugt, dass sich Lewis Hamilton 2025 warm anziehen muss: "Wenn alles normal läuft, müsste Leclerc Hamilton eigentlich im Griff haben", sagte er am Mittwochnachmittag bei einer seiner Zuschaltungen in der Live-Übertragung der Tests bei Sky. (Jetzt Sky holen und Tag 2 und 3 der Formel-1-Tests in Bahrain live verfolgen!)

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Geht es nach Ralf Schumacher, wird Lewis Hamilton gegen Charles Leclerc an seine Grenzen stoßen Zoom Download

Denn: Charles Leclerc sei "speziell im Qualifying stark, er kennt das Auto, müsste von Anfang an dabei sein. Hamilton ist Richtung 40 unterwegs. Der ist sicherlich noch superschnell, aber Leclerc sollte ihn im Griff haben. Ansonsten ist dieser Mythos vom kommenden Weltmeister auch so ein bisschen vorbei. Das muss man einfach so ansprechen, wie es ist."

Schumacher macht aber nicht den Fehler, Hamilton schon abzuschreiben, bevor der das Kapitel Ferrari überhaupt richtig aufgeschlagen hat: "Hamilton ist clever genug, jetzt mal abzuwarten, ob das Auto in seine Richtung geht. Hamilton kommt mit einem nervösen Heck nicht klar, Leclerc aber schon. Das wird man sehen, in welche Richtung Ferrari entwickelt. Das wird den Ausschlag geben, wer von beiden die beste Leistung mit diesem Auto erzielen kann."

Hamilton: "Ein unglaubliches Gefühl"

Am Mittwoch war das, zumindest der Zeitentabelle nach, Leclerc. Der Monegasse belegte den vierten Platz, 0,448 Sekunden hinter der Bestzeit von Lando Norris (McLaren) - und fast eine Sekunde vor Hamilton. Aber: Leclerc fuhr am Nachmittag/Abend, als die Strecke schon deutlich schneller war. Hamilton absolvierte seine 70 Runden allesamt vor der Mittagspause. Der Vergleich hinkt also.

Auf seinen ersten Runden waren Messgitter am SF-25 des siebenmaligen Weltmeisters montiert, um aerodynamische Daten zu erfassen und die CFD und Windkanalsimulationen zu verifizieren. Zudem standen "eine umfassende Kartierung, um ein detailliertes Gesamtbild des Fahrzeugs zu erhalten, sowie der Abgleich der Streckendaten mit den Simulationsergebnissen der vergangenen Monate" auf seinem Programm, heißt es in einer Presseaussendung des Ferrari-Teams.

Hamilton betont, es sei "ein unglaubliches Gefühl" gewesen, erstmals im Rahmen eines offiziellen Tests im SF-25 zu sitzen, warnt aber vor zu hohen Erwartungen: "Es ist noch zu früh, um die tatsächliche Performance einzuschätzen. Aber alles fühlt sich gut an. Unser Fokus liegt derzeit darauf, verschiedene Dinge auszuprobieren, so viele Daten wie möglich zu sammeln und das Auto kennenzulernen. Und wir haben bereits viel gelernt."

Ralf Schumacher: Hamilton wirkt "relativ glücklich"

Ralf Schumacher hat aus der Ferne beobachtet, "dass Lewis heute ganz gut klarkam. Er hatte ein bisschen zu kämpfen mit dem Auto, aber das lag sicher auch am starken Wind, der da so war. [...] Er schien relativ glücklich zu sein. Und er hatte kein großes Problem, was für den Fahrer am ersten Testtag immer das Allerwichtigste ist", sagt der Experte in der Live-Analyse des ersten Testtags auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.


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Generell kann sich der ehemalige Grand-Prix-Pilot vorstellen, dass Ferrari, 2024 Zweiter in der Konstrukteurs-WM, 2025 sogar noch stärker auftreten wird: "Im Moment sehe ich die Roten als Favoriten. Die haben im Vorjahr viel gelernt, und sie haben einen Motor, der sehr stark ist." Dazu komme Hamiltons Erfahrung und Stärke besonders in den Rennen - etwas, was Ferrari in der Vergangenheit manchmal gefehlt hat.

Schumacher erklärt: "Leclerc ist eben nicht Max Verstappen, der immer ans Limit gehen kann und selbst mit einem schwer zu fahrenden Auto keine oder kaum Fehler macht. Leclerc ist einer, der gern übers Ziel hinausschießt, weil er zeigen will, dass er den Unterschied machen kann - eben weil alle nur von Verstappen reden. Ich glaube nicht, dass ihm Talent fehlt. Ich glaube, dass es für ihn autobedingt mit dem Ferrari nicht immer leicht war."

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