Formel-1-Newsticker 06.07.2023

Formel-1-Liveticker: Zuverlässigkeit kostet Haas doppelt die Punkte

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Hülkenberg über die Chancen bei Regen +++ Neuer Frontflügel bei Alpine & Mercedes +++ Dreharbeiten in Silverstone +++

Beitrag ausblendenBeitrag einblenden 20:53 Uhr

Feierabend

Das war es mit dem Formel-1-Liveticker am Medien-Donnerstag.

Ich hoffe, dass ihr euch gut unterhalten gefühlt habt und würde mich freuen, wenn ihr morgen am Trainingstag wieder mit dabei seid.

Falls ihr noch etwas Unterhaltung für den Abend braucht, Christian Nimmervoll und ich haben für euch noch alles Wichtige vom Donnerstag zusammengefasst im neusten Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Wir lesen uns morgen!

Herzlichst
euer Kevin Scheuren

Donnerstag Silverstone: Elftes Team in der Boxengasse!

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Der Medientag in Silverstone: Warum Brad Pitt das größere Thema war als Lewis Hamilton. Weitere Formel-1-Videos


20:16 Uhr

Was bringt der neue Frontflügel?

Pierre Gasly freut sich, dass es am Alpine an diesem Wochenende endlich den neuen Frontflügel gibt. In seiner Medienrunde hat er aber trotzdem noch ein bisschen auf die Euphoriebremse gedrückt, mahnte er noch vor einigen Tagen an, dass man drei Zehntel hinter den Konkurrenten ist:

"Er wird mit Sicherheit nicht die ganze Lücke schließen, aber wir warten ab, wie er sich im Training verhält, bevor wir irgendwelche Zahlen nennen. Wir wissen, dass er uns schneller machen wird. Hoffentlich bringt er, was er soll."

Vielleicht würde ein guter Regenguss für ein gutes Ergebnis helfen?

"Das Training sollte idealerweise trocken bleiben. Somit können wir gute Antworten für das Paket bekommen, um zu schauen, wie wir es maximieren können. Aber wir wissen, wenn es regnet, dann gibt es meist bessere Möglichkeiten auf mehr Punkte. Regen wäre willkommen. Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist, dass uns der Regen immer folgt, aber für uns ist das gut."


19:28 Uhr

Pitt fährt mit!

Der Formel-1-Film "Apex" wirft seine Schatten voraus, es gibt für APXGP eine eigene Box, es wird gedreht am Wochenende und das Team wird sogar in der Startaufstellung stehen.

Darüber sprechen Christian Nimmervoll und ich ab 19:15 Uhr im YouTube-Livestream auf dem Kanal von Formel1.de, aber auch über den Aufbau bei Red-Bull-Powertrains, Umbaumaßnahmen am Red Bull Ring und den 24er "24er" Kalender.

Kommt gerne dazu:

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18:58 Uhr

Kein Stress

Wir alle kennen George Russell in seinen Medienrunden und Pressekonferenzen ja als cool, ruhig und gelassen. Genau so sieht er auch die Aussichten auf seinen ersten Heimsieg beim Großen Preis von Großbritannien:

"Um auf einen Kommentar von Max von letzter Woche zurückzukommen: So ist das Leben manchmal. Ich werde nicht hier sitzen und darüber schmollen, dass das Auto nicht schnell genug ist. Ich muss mich einfach auf meinen Job konzentrieren, hart mit meinem Team arbeiten, und das Leben findet immer einen Weg, sich selbst zu regeln. Jeder bekommt immer eine Chance. Manchmal bekommt man mehr als eine Chance und einen etwas besseren Lauf, aber das kommt schon noch. Ich bin 25 Jahre alt. Wenn ich sehe, was Lewis und Fernando leisten, sehe ich keinen Grund, warum ich nicht noch weitere 15, 17, 18 Jahre hier sein sollte. Wenn ich es so sehe, mache ich mir also keine Sorgen."

Wäre er mit Platz drei oder vier am Sonntag glücklich?

"Wenn ich auf Platz 2 lande, aber der Sieg war möglich, bin ich enttäuscht. Wenn ich auf Platz 4 lande und Platz 4 das Maximum war, werde ich glücklich sein. Es hängt alles vom Potenzial ab, und ich bin zufrieden, wenn wir dieses Potenzial ausschöpfen. Aber das oberste Treppchen ist das, was wir anstreben", sagte Russell am Nachmittag in Silverstone.


18:37 Uhr

Aufgeblähter Kalender

Natürlich wurden die Fahrer heute auch gefragt, was sie denn vom Formel-1-Rennkalender für 2024 so halten, der 24 Rennen vorsieht, darunter einige Sprintrennen und das von Ende Februar bis Anfang/Mitte Dezember.

Lando Norris hat sich in der FIA-Pressekonferenz Sorgen um die ganzen Menschen gemacht, die in der Formel 1 arbeiten und seine Wunschzahl geäußert: "24 ist eine Menge", die perfekte Zahl ist "näher an 20". "20 ist eine gute Zahl für das Leben" der Teammitglieder. Aber es ist "schön zu sehen", dass es etwas besser organisiert ist, aber "20 ist eine bessere Zahl für alle", sagte er.

Max Verstappen hat den ähnlichen Gedanken geäußert: "Zu viel. Wir müssen es nehmen, wie es ist. Zumindest erscheint mir die Abfolge ein bisschen logischer."

Pierre Gasly hat sich auch geäußert: "Ich liebe Racing, ich freue mich zu fahren. Der Kalender ist draußen, also lasst uns glücklich darüber sein. Es ist extrem hart für jeden Einzelnen. Es sind jetzt einige back-to-back-Rennen dabei, die die Mechaniker und Ingenieure besser finden werden, weil sie die Reisestrapazen etwas minimieren und ein bisschen mehr Freizeit haben. Es ist eine physische und mentale Herausforderung, es gibt einige Rennen mit weiten Flügen und Pausen dazwischen, die für alle hart werden, aber das ist nun einmal der Weg."


17:49 Uhr

Wettervorhersage

Das bringt doch direkt mal unseren "Wetterfrosch" Stefan Ehlen ins Spiel, den ich mal gefragt habe, wie die Wettervorhersage für das Wochenende in Silverstone denn so ist:

"Freitag gut, Samstag nass, Sonntag unklar."

Auf den Punkt gebracht. Wenn ihr mehr dazu lesen wollt, setzt ihr idealerweise jetzt direkt das Lesezeichen auf den Artikel zum Wetter in Großbritannien, denn der wird regelmäßig aktualisiert am Wochenende.


17:40 Uhr

Hulk vor Silverstone

Auch Nico Hülkenberg hat zu einer Medienrunde geladen und unsere Kollegen vor Ort waren natürlich da. Vergangene Woche in Österreich waren erneut die Qualifikationen, also zum Sprint und Hauptrennen, besser als die Rennen selbst. Am Sonntag ist er sogar ausgeschieden. Darauf kann man aber dennoch aufbauen:

"Es war gut, aber ich denke, dass ich in diesem Jahr auch andere gute Performances hatte. Melbourne war gut, Barcelona auch, aber da waren wir weit hinten. Wir waren nicht konkurrenzfähig, aber ich hatte das Gefühl, dass wir das Beste herausgeholt haben. Wir haben das Potenzial herausgeholt, und das war sehr gut."

Ein großes Problem für die kleinen Teams ist sicherlich auch, dass die Beständigkeit der Autos extrem zugenommen hat. Es gibt kaum noch Ausfälle, Hülkenberg selbst war der einzige am Sonntag in Spielberg:

"Das macht es sehr umkämpft. Im Mittelfeld ist es sehr eng. Wenn die Topfahrer alle keine Probleme haben und es keine unvorhersehbaren Dinge gibt, dann sind die Top 8 oder 9 besetzt und es bleibt nicht viel übrig. Es geht darum, die Möglichkeiten zu maximieren, wenn sie sich ergeben. Abgesehen davon arbeiten wir hart, um das Auto zu entwickeln und besser zu machen - vor allem im Rennen -, damit wir uns selber helfen können und in die Top 10 fahren", sagt Hülkenberg selbst.

Auch die Wettervorhersage in Silverstone gibt ein bisschen Hoffnung auf Regen, was Haas und Hülkenberg dann wieder helfen könnte, aber auch da drückt er eher auf die Bremse:

"Wir hatten eine Qualifikation, die ganz okay war. Wir sind recht gut darin, die Reifen aufzuwärmen. Das ist im Nassen ganz nützlich. Ich fahre gerne im Nassen, weil man mit weniger Grip etwas mehr mit dem Auto spielen kann. Ich denke aber nicht, dass es für Sonntag so nass aussieht."

Vielleicht ist ihm Petrus ja sowas wie ein guter Freund an diesem Wochenende.


17:14 Uhr

Guter Dinge

Fernando Alonso freut sich auf das Heimspiel seines Aston-Martin-Rennstalls. 2006 und 2011 konnte er in Silverstone gewinnen, das wird in dieser Saison wohl etwas schwierig.

Seit Saisonbeginn plagen seinen Teamkollegen Lance Stroll und ihn Probleme an der Lenkung, die ihnen immer wieder zu Schaffen gemacht hat:

"Dieser Prozess dauert an. Lance und ich versuchen, uns immer mehr mit dem Auto anzufreunden. Wir müssen hier irgendwie auf einer Wellenlänge liegen, was wir von der Servolenkung erwarten, von der Vorderrad-Aufhängung, der Lenkung und diesen Dingen. Denn all das liegt innerhalb der Budgetobergrenze. Da muss man also beide Seiten respektieren. Im Augenblick sind wir ziemlich zufrieden, würde ich sagen. Es gibt vielleicht kleinere Anpassungen, über die sich nachdenken lässt, aber eher langfristig betrachtet oder für nächstes Jahr. Wir stehen aber ziemlich gut da und haben kleine Verbesserungen erzielt. Ich glaube, das war schon in Miami. Da haben wir einen weiteren Fortschritt beim Gefühl für das Auto gemacht. Insgesamt bin ich also zufrieden."

Sein Team hat in Dschidda und Spielberg in dieser Saison erfolgreich Proteste eingelegt, in Österreich aber gegen das halbe Feld, da die Tracklimit-Strafen noch zu vergeben waren. Alonso ist der Meinung, dass das vollkommen gerechtfertigt war, weil es auch andere Fahrer beeinträchtigt hat:

"Lance, ich und acht andere Fahrer hatten das Limit nicht überschritten. So einfach war es. Wenn du auf der Strecke bleibst, kriegst du auch keine Strafe. Und zehn Fahrer haben keine Strafe gekriegt. Es war also möglich. Auch in Monaco ist es möglich. Da fährst du auch nicht zu nah an die Mauer heran, weil es sonst kracht und du nicht ins Ziel kommst. Gleiches Spiel in Singapur. In Österreich haben wohl zehn Fahrer versucht, das Limit weiter auszudehnen als die anderen zehn Fahrer. Am Ende hat sie das ein paar Sekunden gekostet, aber so geht es eben."

Für das Rennen in Großbritannien wollte er keine genaue Prognose abgeben und versuchte klarzustellen, dass es zwischen Ferrari, Mercedes und Aston Martin immer wieder unterschiedliche Ergebnisse geben kann, die ziemlich streckenspezifisch sind.


16:48 Uhr

Max' Traumauto

In seiner Medienrunde hat Max Verstappen auch ein bisschen seine Wunschvorstellung eines Formel-1-Autos vorgestellt:

"Ich würde den Hybrid loswerden. Jedes Mal, wenn ich mit einem V8 fahre, staune ich drüber, wie geschmeidig der Motor läuft. Der Topspeed ist langsamer als heute, aber das Drehmoment ist so geschmeidig, das Hoch- und Runterschalten, alles viel natürlicher als jetzt. Die Sicherheitsstandards erfordern, dass die Autos immer schwerer werden, um die Chassis robuster zu bauen. Wir können nicht zu 450 oder 500 Kilo zurückgehen. Aber die jetzigen Autos sind viel zu schwer. Und die Reifen sind viel zu groß. Du siehst am Kurveneingang den Scheitelpunkt nicht mal. Mir waren die kleineren Reifen lieber. Die machen mehr Spaß. Ich würde die Autos auch so bauen, dass sie mehr Luftwiderstand haben, damit DRS nicht mehr diese große Rolle spielt. Die 2026er-Autos werden wohl noch weniger Luftwiderstand haben. Da wird das Überholen noch schwieriger."

Und auf die Frage, was die ältesten Autos sind, die er bislang gefahren ist, sagte er "1964. 2010 und 2011, glaube ich."


16:33 Uhr

Wie updatet Red Bull?

Wir wissen ja, das Red Bull aufgrund des Verstoßes gegen das Budget Cap und als Führender in der Teamwertung weniger Zeit für Entwicklung einsetzen darf. Trotzdem ist man in Milton Keynes nicht untätig, wie Max Verstappen in seiner Medienrunde mitteilte:

"Wir hatten einen großartigen Saisonbeginn und verstehen das Auto und was wir von ihm wollen und brauchen mit jedem Rennen besser. Wir stehen nicht still. Die anderen Teams sprechen vielleicht mehr über ihre Updates, aber wir bringen auch neue Teile. Das ist notwendig, wenn wir vorn bleiben wollen"

"Aber es ist definitiv ein gutes Zeichen, dass wir trotz der Anstrengungen einiger anderer Teams immer noch einen guten Vorsprung haben. Auf manchen Strecken etwas mehr als auf anderen, aber das Basispaket ist insgesamt ein gutes. Unsere Aufgabe ist, das Beste herauszuholen.", führte der Weltmeister fort.

Bislang ist nicht bekannt, ob Red Bull an diesem Wochenende ein Update mit dabei hat, aber das werden wir spätestens morgen erfahren, wenn das "Show & Tell"-Dokument der FIA rausgegeben wird.


15:59 Uhr

Wende bei Ferrari?

Carlos Sainz geht mit gemischten Gefühlen in das Rennwochenende von Silverstone, sein Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc hat sich in der FIA-Pressekonferenz auch eher zurückhaltend über die Chancen der Scuderia in Großbritannien geäußert.

"Das Gefühl im Team ist, dass es seit Barcelona in die richtige Richtung geht", so Leclerc, "leider konnten wir es nirgendwo anders wirklich zeigen, aber auch Österreich war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir sollten uns aber nicht fehlleiten lassen, Red Bull ist weiter vorne und ich glaube, an diesem Wochenende wird diese Strecke unsere Schwächen mehr nach außen kehren. Wir werden etwas mehr Schwierigkeiten haben als in Österreich."

Sainz, der in Spielberg noch von einer Wende gesprochen hat, war in seiner Medienrunde heute etwas verhaltener: "Ich schätze, es braucht vielleicht noch eine etwas offenere Strecke mit mehr Wind, um es besser evaluieren zu können. Eben einen Kurs wie Silverstone. Denn normalerweise hatten wir bei Wind Probleme."

"Das Auto hat sich in Österreich besser angefühlt, sowohl über eine Runde als auch über die Renndistanz. Andererseits waren wir in Österreich auch im vergangenen Jahr schon sehr schnell. Deshalb bin ich noch vorsichtig und lasse die Saison weiter voranschreiten, bevor ich meine Analyse mache. Aber ich bin stolz auf die Reaktion des Teams und die vielen Updates, die wir in letzter Zeit gebracht haben", zeigte er sich etwas defensiver.

Klar ist, dass der Ferrari noch immer ein Problem mit dem Reifenverschleiß und der generellen Balance hat. Glaubt Sainz, dass wenn das eine behoben ist, das andere auch automatisch mitbehoben sein könnte?

"Ich glaube, da gibt es eine Verbindung. Ich denke aber nicht, dass wir bei den Reifen etwas Bestimmtes falsch machen. Es ist mehr eine Sache dessen, wie sich unser Auto im Rennen bei Wind verhält und welche Instabilitäten das hervorruft. Diese Inkonsistenzen haben einen Einfluss auf unsere Rennpace, aber auch auf den Reifenverschleiß. Je öfter das Auto ausbricht, um so schlechter ist der Reifenhaushalt. Damit haben wir zu kämpfen. In Österreich war es viel besser. Dirty-Air ist auch etwas, das uns ziemlich beeinträchtigt. Man sieht: Es gibt viele Baustellen, die wir unter Kontrolle kriegen müssen."

Viele Baustellen, wenig Zeit zu testen. Für Ferrari könnte Silverstone ganz schwer werden, wenn man den beiden so zuhört.


15:46 Uhr

Verwirrung um APEX GP

In der Pressekonferenz wurden natürlich einige Fragen zu den Dreharbeiten des neuen Formel-1-Films für Apple TV gestellt.

Lewis Hamilton hat Hauptdarsteller Brad Pitt sehr gelobt, "er war schon immer ein Motorsport-Enthusiast". Pitt hat ihn bei einem Trainingstag auf einer Strecke in Los Angeles imponiert, "er hat direkt den Sinn für Geschwindigkeit gehabt, die Linien getroffen", so Hamilton.

Esteban Ocon sieht das Projekt "bei Lewis in den besten Händen". Der ist ja bekanntermaßen ein Berater der Produktion und freut sich selbst, dass Liberty dem so offen gegenübersteht und eine eigene Garage akzeptiert hat. "Das wäre mit den alten Eigentümern eher nicht möglich gewesen", sagte Hamilton lachend.

Lando Norris ist etwas "neidisch" auf die Garage von APEX GP, die an diesem Wochenende aufgebaut wurde. "Ein paar der Sachen hätte ich auch gerne", sagte Norris. "Ich habe gehört, sie fahren in der Formationsrunde mit, hoffentlich machen sie da nichts kaputt", fügte er noch süffisant an.

Und genau da muss man mit einer kleinen Verwirrung aufräumen, weil dieses Gerücht auch am Morgen nochmal aufgekommen ist.

Ein Sprecher der Formel 1 bestätigte, dass das Team zwar in der Startaufstellung stehen wird, aber sie werden die Formationsrunde u#nicht#u mit antreten.


15:18 Uhr

Publikumsmagnet Silverstone

Den ersten großen Erfolg können die Veranstalter des Großen Preis von Großbritannien schon verzeichnen, denn es werden weit mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr an der Strecke sein.

Es werden 480.000 Zuschauer am gesamten Wochenende in Silverstone erwartet. Vergangenes Jahr waren es noch 401.000. Das sind rund 20 Prozent mehr Zuschauer innerhalb eines Jahres. Sehr beachtlich.


15:03 Uhr

Proteste auf der Strecke?

Im vergangenen Jahr haben Protestler der Organisation "Just Stop Oil" auf der Strecke eine lebensgefährliche Aktion vollzogen, als zum Start des Rennens einige Aktivistinnen und Aktivisten auf die Strecke gelaufen sind und sich dorthin gesetzt haben.

Es war dem Unfall von Guanyu Zhou zu verdanken, dass nichts passiert ist, denn das Rennen wurde sofort unterbrochen.

Auch in diesem Jahr könnte es wieder Proteste geben, beim Tennisturnier in Wimbledon beispielsweise ist der Court auch schon gestürmt worden. "Ich unterstütze friedlichen Protest", sagte beispielsweise Lewis Hamilton, der hofft, dass keine Menschen auf die Strecke kommen.

"Es sind glaube ich 100 Marshalls mehr an der Strecke, um für Unterstützung zu sorgen", so Hamilton weiter. "Es gibt, denke ich, eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann irgendwas sein wird", sagte zum Beispiel Alexander Albon in der Pressekonferenz, "aber ich hoffe, dass das nicht auf der Strecke sein wird."

Im vergangenen Jahr habe ich zum Protest ein Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de veröffentlicht, falls ihr euch nochmal informieren wollt, was da los war.

Lebensgefahr fürs Klima: Das war total dämlich!

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Mit einer irrwitzigen Protestaktion haben Aktivisten der Organisation "Just Stop Oil" sich und andere in Silverstone in Lebensgefahr gebracht. Weitere Formel-1-Videos


14:45 Uhr

Vorfreude auf Sonny Hayes

Esteban Ocon hat sich einen kleinen Scherz in der Pressekonferenz erlaubt:

"Ich glaube, APXGP bringt dieses Wochenende einige Upgrades mit, Sonny Hayes scheint gut in Form zu sein. Wir werden sehen, wie das funktioniert!"

Er spielt natürlich auf das "elfte Team" im Grid an, APEX GP, das Team rund um Brad Pitt, die an diesem Wochenende Szenen für den kommenden Apple-TV-Film drehen.

Wir haben euch alle bisherigen Bilder mal in einer Galerie zusammengefasst, die wir immer wieder aktualisieren werden.

Dreharbeiten zum neuen Formel-1-Film in Silverstone


14:41 Uhr

Nach vorne mit Update & Fans?

Lewis Hamilton freut sich sehr, dass er wieder zuhause ist und der Große Preis von Großbritannien ansteht.

Die Fans, die Atmosphäre und die Strecke treiben ihn jedes Mal sehr an. Mit acht Siegen ist er der erfolgreichste Fahrer im Feld und mit einem neuen Frontflügel am Mercedes W14 hofft er auf einen Schritt nach vorne.


14:34 Uhr

Erste Technikfotos

Mein Kollege Stefan Ehlen hat die ersten Fotos aus der Boxengasse für euch gesammelt und in einer wunderbaren Fotostrecke zusammengestellt:

Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim Großbritannien-Grand-Prix 2023