• 20. Juli 2018 · 12:31 Uhr

Formel 1 Hockenheim 2018: Bittersüßer Auftakt für Ricciardo

Um gerade einmal vier Tausendstelsekunden hat sich Daniel Ricciardo die Bestzeit im ersten Freien Training von Hockenheim gesetzt - Sebastian Vettel mit Soft auf vier

(Motorsport-Total.com) - Bittersüßer Auftakt für Daniel Ricciardo (Red Bull) in Hockenheim: Der Australier sicherte sich die Bestzeit beim ersten Freien Training in Hockenheim (Formel 1 2018 live im Ticker) hauchdünn vor Lewis Hamilton (Mercedes), der nur vier Tausendstelsekunden langsamer war. Allerdings weiß der Australier, dass er das Rennen am Sonntag von ganz hinten angehen wird, da er nach diversen Teilewechseln definitiv strafversetzt werden wird.

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Daniel Ricciardo hatte in Hockenheim die Nase vorn Zoom Download

Das hielt Ricciardo allerdings nicht davon ab, den Hockenheimring bei sonnigen Bedingungen in 1:13.525 Minuten zu umrunden. Auch eine zwischenzeitlich überfahrene Bierdose konnte den Australier und sein Team nicht schocken. Mit Max Verstappen auf Rang drei (+0,189) rundete Red Bull eine durchaus erfolgreiche erste Session ab.

Das Duell der WM-Rivalen ging derweil an Mercedes. Hamilton hatte lange die Bestzeit inne, bevor er um einen Wimpernschlag von Ricciardo unterboten wurde, und war ein kleines Stück vor Sebastian Vettel (Ferrari/+0,271), der seinen Heimfans Rang vier bot. Allerdings erzielte Vettel seine Zeit auf den Soft-Reifen, während die direkte Konkurrenz von Ferrari auf Ultrasoft unterwegs war.

Hülkenberg im Clinch mit Alonso

Auch Kimi Räikkönen (6./+0,742) fuhr seine Zeit auf den härteren Pneus und hatte daher das Nachsehen gegen Landsmann Valtteri Bottas, der Fünfter wurde (+0,378). Bei Mercedes war man damit beschäftigt, Aerodynamik-Evaluationen durchzuführen, denn zwischenzeitlich wurden die Boliden mit weißer Farbe auf dem Frontflügel rausgeschickt.

Best of the Rest wurden wieder einmal die beiden Haas von Romain Grosjean (+1,166) und Kevin Magnussen (+1,328), während Charles Leclerc mit Rang neun (+1,572) die gute Form von Sauber unterstrich. Nico Hülkenberg (+1,757) landete mit seinem Renault als Zehnter in den Top 10, aber in Kurve 12 auch einmal mächtig neben der Strecke. Doch der Deutsche konnte sich noch einmal aus dem Kiesbett befreien. Zuvor war er bereits auch einmal in Kurve 2 neben die Strecke gefahren.

Renault hat in Hockenheim einen neuen Frontflügel dabei, laut Auskunft von Teamchef Cyril Abiteboul soll bei dem Abflug aber der alte am Auto gewesen sein. Später machte sich Hülkenberg noch bei Fernando Alonso (12.) unbeliebt, weil er diesen aufhielt. Der Spanier fragte am Funk, welcher Renault das war, und nannte den Deutschen einen "Amateur".

Frischluft für Giovinazzi

Alonso fuhr nach langen Umbauarbeiten an seinem Auto nur 13 Runden, Teamkollege Vandoorne kam ebenfalls nur auf 14 Umläufe und wurde dabei sogar Letzter. Besser machten es die beiden Freitagstestfahrer, die im Einsatz waren: Nicholas Latifi (+2,498) ersetzte bei Force India Esteban Ocon und wurde 17., Antonio Giovinazzi (+2,611) war als Ersatz von Marcus Ericsson im Sauber 19.

Der Italiener sorgte unfreiwillig für die Szene des Tages. Als er aus der Boxengasse fuhr, flog bei seinem Boliden die Motorenabdeckung weg - anscheinend hatte das Team diese nicht richtig befestigt. Ein Streckenposten konnte das Teil schließlich einsammeln und Giovinazzi nach einer Reparaturpause wieder auf die Strecke gehen.

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