• 02. September 2010 · 09:37 Uhr

Massa: "Spa war schwieriger als erwartet"

Ferrari hat in Spa einige Punkte auf die Konkurrenz verloren - Felipe Massa blickt auf den schwierigen Grand Prix zurück und freut sich auf Monza

(Motorsport-Total.com) - Ferrari erlebte nicht das beste Rennen in Spa-Francorchamps. Fernando Alonso setzte seinen Boliden in die Reifenstapel, Teamkollege Felipe Massa fuhr unauffällig auf Platz vier. Unter den wechselnden Wetterbedingungen trotzdem ein starkes Resultat. Glück hatte der Brasilianer am Start, denn er hatte seine Position in der Aufstellung nicht korrekt eingenommen, doch das Vergehen blieb ungeahndet. Das Fazit fällt für den Vizeweltmeister von 2008 durchwachsen aus.

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Felipe Massa trotze in Belgien dem Wetter und verpasste das Podium knapp Zoom Download

"Nach der Sommerpause war es schön, endlich mal wieder arbeiten zu können. Das Wochenende startete sehr schön, denn wir haben das 300. Rennen von meinem Freund Rubens Barrichello gefeiert", so Massa. "Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass ich jemals diese Zahl erreichen werde. Ich werde wahrscheinlich aufhören, bevor ich diese unglaubliche Marke erreiche. Ich freue mich für ihn, denn es ist eine schöne Statistik und eine große Errungenschaft, in einer erfolgreichen Karriere." Spa war Massas 126. Grand Prix.

Das Wochenende startete gut. Alonso war in beiden Trainings am Freitag an der Spitze, Massa kam auf die Plätze elf und fünf. "Am Freitag haben wir wirklich stark ausgesehen, aber Samstag und Sonntag waren wir weniger gut. Vielleicht haben unsere Konkurrenten in den Freien Trainings nicht ihr volles Potenzial gezeigt. Deshalb war das Wochenende viel schwieriger als erwartet", resümiert Massa.

"Ich bin als Sechster gestartet und als Vierter ins Ziel gekommen, ich könnte also sagen, dass es ein gutes Rennen war Trotzdem war das Resultat für die Meisterschaft und die Punkte, die Ferrari gesammelt hat, nicht genug. Wenn man die schwierigen Bedingungen und das wechselhafte Wetter in Betracht zieht, war es eine positive Leistung. Trotzdem haben das Team und ich mehr erwartet. Das Auto war in Spa nicht so konkurrenzfähig, wie bei den beiden vorangegangenen Rennen in Ungarn und Deutschland."

"Das ist ein weiteres Beispiel, wie sehr sich die Konkurrenzfähigkeit der einzelnen Teams je nach Streckencharakteristik in diesem Jahr ändert. Am Sonntag war es recht schwierig auf der Piste zu bleiben. Man konnte leicht einen Fehler machen. Ich bin glücklich mit meiner Leistung, aber ich hatte keine Chance, die Piloten vor mir anzugreifen. Aber ich hatte auch keinen Druck von hinten."


Fotos: Felipe Massa, Ferrari, Großer Preis von Belgien


Als nächstes steht das Hochgeschwindigkeitsrennen in Monza an. Ferrari steht dort immer im Mittelpunkt. "Am kommenden Sonntag werde ich bei den Ferrari Racing Days auf dem Hungaroring einen Boliden aus dem Jahr 2008 zu Demonstrationszwecken fahren. Mit diesem Modell verbinde ich spezielle Erinnerungen", blickt Massa auf seine erfolgreiche Saison zurück.

"Ich war auch in Maranello und habe mich mit den Ingenieuren getroffen. Zur Vorbereitung auf das Heimrennen in Monza bin ich auch im Simulator gefahren. Das wird ein großes Wochenende wenn wir vor all den Tifosi fahren. Aber in Wirklichkeit wird das ein sehr wichtiges Rennen."

"Aufgrund der unbefriedigenden Leistung in Belgien sieht es in der Weltmeisterschaft nicht leicht für uns aus. Wir müssen in den verbleibenden sechs Rennen attackieren. Wir müssen versuchen wieder um Siege zu kämpfen, oder zumindest um das Podium. Das wird sicher nicht leicht", blickt Massa der schwierigen Aufgabe entgegen.

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