• 07. März 2016 · 10:49 Uhr

Force-India-Boss wehrt sich gegen Inhaftierungsforderung

Force-India-Boss Vijay Mallya wehrt sich nach der Pleite seiner Fluglinie gegen die Gläubiger-Forderung der Inhaftierung und ortet eine Kampagne gegen seine Person

(Motorsport-Total.com) - Nachdem die indische State Bank Of India (SBI) die Inhaftierung von Vijay Mallya forderte, bemüht sich der Force-India-Boss nun um Deeskalation. "Ich habe mich um eine einmalige Bereinigung bemüht", erklärt Mallya am Sonntagabend in einem Statement. Seine im Jahr 2012 Bankrott gegangene Kingfisher-Fluglinie schuldet den Banken noch mehr als eine Milliarde Dollar.

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Force-India-Boss Vijay Mallya ist wieder einmal mit dem Gesetz in Konflikt Zoom Download

Nun geht Mallya in die Gegenoffensive und ortet eine Kampagne gegen seine Person. "Das ist ein unbarmherziger Angriff auf meinen Ruf. Durch diese Fehlinformationen wurde ich vorgeführt", sagt er und wehrt sich gegen den Vorwurf, in Indien verbrannte Erde zu lassen und sich woanders ein schönes Leben zu machen. "Ich lebe bereits seit mehr als 28 Jahren im Ausland."

Zudem wehrt er sich dagegen, von der indischen Staatsbank als vorsätzlicher Schuldner hingestellt zu werden, schließlich würden andere Unternehmen den Banken viel mehr Geld schulden, ohne öffentlich auf diese Weise gebrandmarkt zu werden.

Es ist kein Wunder, dass die SBI nun gegen Mallya mobil macht und das Inkassogericht in Bangalore beauftragte, Mallya festzunehmen, denn der Inder verzeichnete kürzlich einen großen finanziellen Erfolg: Der 60-Jährige ließ sich den Ausstieg aus dem Alkoholkonzern United Breweries Group von der Diageo-Gruppe, die bei Mallya finanzielle Unregelmäßigkeiten ortete, mit 75 Millionen Euro abfinden - ohne rechtliche Konsequenzen wegen der Vorwürfe befürchten zu müssen.

Nachdem sich Mallya zufrieden zeigte, dass nun das Erbe seiner Kinder gesicherte und er bekundete, seinen Lebensabend in Großbritannien verbringen wollte, machte die SBI mobil. Sie erhob wegen der enormen Säumnisse Anspruch auf die Abfindung Mallyas.

Man darf nun gespannt sein, wie es in der Causa weitergeht, denn theoretisch könnte dies auch Auswirkungen auf die Zukunft seines Formel-1-Rennstalls haben. Die Lage beim Team mit Sitz in Silverstone ist angespannt, weil auch Sahara-Boss Subrata Roy, der wie Mallya 42,5 Prozent des Teams besitzt, enorme Schulden hat und deswegen derzeit hinter Gittern sitzt.

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