Oscar Piastri will "dieses Leistungsniveau halten"
McLaren-Fahrer Oscar Piastri fühlt sich nach den ersten beiden Rennwochenenden der Formel-1-Saison 2025 bestätigt: Wie er im WM-Titelkampf eine Rolle spielen will
(Motorsport-Total.com) - Oscar Piastri geht "sehr zuversichtlich" in die nächsten Rennwochenenden der Formel-1-Saison 2025. Das hat der McLaren-Fahrer vor dem Japan-Grand-Prix in Suzuka (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) betont.
Entscheidend für seine Einschätzung sei einerseits die Stärke des McLaren MCL39 im Vergleich zur Konkurrenz, andererseits aber auch seine persönliche Form. "Es gab ein paar Dinge, an denen ich auf der Grundlage der beiden Vorjahre arbeiten wollte", sagt Piastri. "Ich habe das Gefühl, das habe ich geschafft. Das Ergebnis in China spricht für sich selbst."
Denn beim China-Grand-Prix in Shanghai hat Piastri die Poleposition erzielt und anschließend das Rennen gewonnen. Das macht ihn zum aktuellen Viertplatzierten in der Formel-1-Fahrerwertung. Aber macht es ihn auch zu einem ernsthaften Titelanwärter in der Saison 2025?
Piastri gibt sich selbstsicher: "Ich glaube nicht, dass mir als Fahrer noch etwas Grundlegendes fehlt. Es ging eher darum, die kleinen Schwankungen auszubügeln. Natürlich ist die Stichprobe bisher sehr klein, aber ich bin zufrieden. Ich denke, das Wichtigste ist jetzt, dieses Leistungsniveau zu halten."
Dabei muss sich Piastri rein rechnerisch sogar steigern, wenn er Weltmeister werden will: Sein McLaren-Teamkollege Lando Norris führt nach bisher zwei Rennwochenenden die Gesamtwertung an. Piastris Rückstand: zehn Punkte.
"Natürlich will ich versuchen, diesen Rückstand aufzuholen", sagt Piastri. Für ihn spielt die aktuelle Tabellensituation aber keine entscheidende Rolle: "Bei noch 22 verbleibenden Rennen wäre es ein ziemlich stressiges Jahr, wenn ich mir jetzt schon Sorgen um diesen Rückstand machen würde. Für mich geht es darum, jedes Wochenende bestmöglich umzusetzen. Dann erledigt sich der Rest von selbst."
Auch Schadensbegrenzung gehört dazu
Das ist Piastri beim Australien-Grand-Prix vor heimischem Publikum nicht gelungen: Ein Ausrutscher im Nassen ließ ihn in der Auslaufzone stranden - ein sicherer Podestplatz war dahin. Aber Piastri rettete immerhin noch Platz neun ins Ziel - Schadensbegrenzung.
Auch darum werde es im weiteren Saisonverlauf gehen. Oder wie es Piastri beschreibt: "Du musst die Performance immer maximieren. So wie Red Bull im vergangenen Jahr: Als das Auto siegfähig war, hat Red Bull das ausgenutzt, und als es nur für Platz vier oder fünf reichte, hat man auch das optimal umgesetzt. Diese Herangehensweise bleibt gleich."