Formel-1-Newsticker
Formel-1-Liveticker: Montoya rät Verstappen zu Aston Martin
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Steiner: Red-Bull-Fahrertausch "gut für alle" +++ Red Bull mit Sonderdesign in Suzuka +++ Alpine: Hirakawa ersetzt Doohan +++
Montoya glaubt: Verstappen geht zu Aston Martin
Helmut Marko hat uns gegenüber erst kürzlich wieder bestätigt, dass Max Verstappen, so wie jeder Topfahrer, "eine Ausstiegsklausel" in seinem Vertrag habe, "wenn die Performance nicht stimmt."
Und Juan Pablo Montoya glaubt, dass der Niederländer Red Bull in der Tat verlassen wird, wenn das Team 2026, wenn das neue Formel-1-Reglement greift, kein Auto baut, mit dem er Weltmeister werden kann.
"Wenn Red Bull im ersten Jahr [der neuen Regeln] Probleme hat, dann würde es mich nicht überraschen, wenn Max beim dritten Rennen schon bei einem anderen Team unterschrieben hat", so Montoya laut RacingNews365 gegenüber Vision4Sport.
"Wenn ich Max wäre", so der ehemalige Formel-1-Pilot, "würde ich zu Aston gehen. Mercedes wäre auch cool, aber Aston wäre wegen Adrian [Newey] und Honda die logische Wahl. Alles, womit er gewonnen hat, ist dort."
Kommt es bei Aston Martin also irgendwann wirklich zur großen Wiedervereinigung? Wir sind gespannt ...
Perez: Gibt es ein Comeback?
Sergio Perez hat Formula1.com ein Interview gegeben und betont, dass seine Formel-1-Karriere noch nicht vorbei sein muss. Über eine mögliche Rückkehr sagt er: "Wenn ich ein Projekt finde, das mich voll und ganz motiviert, zurückzukommen, bei dem das Team an mich glaubt und meine Karriere, meine Erfahrung und alles, was ich in ein Team einbringen kann, zu schätzen weiß, wäre es sehr attraktiv, es in Betracht zu ziehen."
"Deshalb habe ich mir mindestens sechs Monate Zeit gegeben, um alle meine Optionen zu prüfen und eine Entscheidung über meine weitere Karriere zu treffen", so Perez, der sein Cockpit bei Red Bull nach der Saison 2024 verloren hat.
Er betont: "Es gibt da draußen einige sehr interessante Projekte. Seit Abu Dhabi [2024] haben sich einige Teams bei mir gemeldet. Jetzt hat die Saison begonnen, also werden sich in den kommenden Monaten einige Möglichkeiten auftun."
"Sobald ich alle meine Optionen kenne, werde ich eine Entscheidung treffen", so Perez, der in diesem Zusammenhang jedoch betont: "Für mich ist ganz klar, dass ich nur zurückkomme, wenn das Projekt Sinn ergibt und mir Spaß macht."
April, April!
Ist Lewis Hamiltons Ferrari-Karriere nach nur einem Jahr wieder vorbei? Nein, die FIA möchte Fahrer nicht mit 40 Jahren aus der Formel 1 drängen. Das war lediglich unser Aprilscherz in diesem Jahr.
Die komplette Auflösung unseres kleinen Gags findet ihr hier!
Neue Software am Ferrari-Lenkrad
Lewis Hamiltons Eingewöhnung in die Ferrari-Welt schreitet weiter voran - und zeigt sich auch in kleinen Details. Auf Wunsch des Briten wurden am Lenkrad zusätzliche Informationen eingeblendet, die auf Automatismen aus seiner Mercedes-Zeit zurückgehen.
Vor einigen Wochen berichteten wir bereits über erste hardwareseitige Änderungen, die Hamilton zur Verbesserung der Ergonomie am Lenkrad der SF-25 vorgenommen hatte. Nun wurde auch die Software angepasst.
Was genau hat sich verändert? Das verraten wir euch hier!
Tost: Tsunoda konnte Tausch gar nicht ablehnen
Einige Experten erklärten zuletzt ja, dass es für Yuki Tsunoda womöglich besser gewesen wäre, den Wechsel zu Red Bull abzulehnen. Doch laut Ex-Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost hatte der Japaner diese Möglichkeit gar nicht.
"Yuki hat einen Vertrag mit Red Bull und wenn Red Bull sagt, dass er dort zu fahren hat, dann hat er dort zu fahren. Da gibt es also keine Diskussion", erklärt er im Podcast Backstage Boxengasse von Sky.
Zudem sei es "eine Riesenchance", die der Japaner nicht ablehnen könne. Denn hätte Tsunoda sich vor dem Cockpit neben Max Verstappen gedrückt, hätte er laut Tost auch gar nicht mehr bei anderen Topteams anklopfen müssen.
"Formel 1 ist hart, und der muss sich jetzt da reinsetzen, der muss das Beste geben", so Tost, der es Tsunoda auch durchaus zutraut, seine Sache im Red Bull gut zu machen. "Yuki ist verdammt schnell", so der Österreicher.
"Wenn alles zusammenkommt, kann das eine richtig gute Saison bei ihm werden", betont er.
Feierabend
Damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Morgen melden wir uns noch einmal mit einer regulären Ausgabe zurück, bevor wir unsere Uhren ab Donnerstag zum Medientag dann auch schon auf japanische Zeit umstellen.
Habt noch einen schönen Abend und bis dann!
Ist der WM-Zug für Red Bull abgefahren?
Obwohl Max Verstappen in der Fahrer-WM nach den ersten beiden Rennen Zweiter ist, glaubt Ralf Schumacher nicht, dass Red Bull in diesem und auch in den nächsten Jahren ein echter WM-Anwärter ist.
"Ich glaube, dass das Team zur Zeit vor einer großen Zerreißprobe steht", so Schumacher im Podcast Backstage Boxengasse von Sky|blank:yes|href:https://www.youtube.com/watch?v=adWfxWlQ5RE|nofollow:yes|sponsored:no#urlvgd. Hintergrund sei die aktuelle Personalsituation bei den Bullen.
Red Bull habe zuletzt "so viele gute Leute verloren", erinnert Schumacher und betont: "Die liegen nicht auf der Straße, sitzen nicht rum. Das ist jetzt ein langwieriger Prozess, die wieder zu finden und die aufzubauen."
Ihm fehle daher "die Fantasie", wie Red Bull in diesem Zustand in den nächsten Jahren weiterhin ein absolutes Topteam in der Formel 1 bleiben möchte.
Die größten Herausforderungen in Suzuka
Ex-Formel-1-Pilot Pedro de la Rosa erklärt uns einmal, was die größten Herausforderungen in Suzuka sind. "Die erste Hälfte der Runde ist körperlich extrem anstrengend, weil man die Bremsen kaum berührt", verrät der Spanier.
"Es wirken Kräfte von 5 g, wenn du bei hoher Geschwindigkeit die Richtung änderst, und dann gibt es noch die Steigung und die Kompression, wenn du den Hügel hochfährst", erklärt der heute 54-Jährige.
Die zweite Hälfte der Runde sei für den Fahrer dann etwas entspannter - aber nicht für das Material. "Im Qualifying berührt man [die Bremsen] in der ersten Hälfte der Runde kaum", erinnert de la Rosa.
"Wenn man dann zum ersten wirklich großen Bremspunkt kommt, der Haarnadelkurve 10, sind die Bremsen eiskalt", verrät er und erklärt, dass man die Bremsen daher vor allem im Qualifying sehr gut aufwärmen müsse.
Wo wird 2026 ein Platz frei?
Viele Fahrer haben bereits einen Vertrag für 2026 in der Tasche. Es gibt allerdings auch noch mehrere Teams, die bislang erst einen Fahrer für das kommende Jahr bestätigt haben - oder sogar noch gar keinen.
Welche Cockpits 2026 frei werden, das erfahrt ihr hier!