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Alexander Albon: Sainz als Teamkollege bedeutet weniger Arbeit für mich
Mit Carlos Sainz bekommt Alexander Albon bei Williams erstmals erfahrene Unterstützung - Wie sich die Dynamik im Team dadurch verändert
(Motorsport-Total.com) - Mit der Verpflichtung von Carlos Sainz, der nach vier Saisons bei Ferrari wechselt, erhält Alexander Albon für die Formel-1-Saison 2025 erstmals einen hochkarätigen und erfahrenen Teamkollegen bei Williams.
In den vergangenen Jahren lag die Hauptverantwortung für die Fahrzeugentwicklung und die Rennperformance häufig auf Albons Schultern, da er mit Nicholas Latifi (2022) sowie Logan Sargeant (2023 und 2024) jeweils eher unerfahrene Teamkollegen an seiner Seite hatte. Nun ändert sich die Dynamik im Team deutlich.
"Es ist großartig, Carlos an Bord zu haben, vor allem wegen der Erfahrung, die er mitbringt", sagt Albon. Er betont, dass Sainz nicht nur ein starker Fahrer sei, sondern auch wertvolle Einblicke aus seiner Zeit bei Ferrari mitbringe. "Vielleicht gibt es mehr für uns von ihm zu lernen als umgekehrt", erklärt der Williams-Pilot.
Ein wesentlicher Vorteil für Albon ergibt sich aus der neuen Teamkonstellation in Bezug auf die Entwicklungsarbeit. In den vergangenen Jahren musste er oft die Hauptlast tragen.
"In meinen letzten beiden Jahren, als ein relativ junger Rookie auf der anderen Seite der Garage stand, fiel die Entwicklung normalerweise auf meine Seite, sei es im Simulator oder im ersten Freien Training oder was auch immer", sagt Albon.
Mit Sainz als Teamkollegen soll sich das ändert. "Wenn man zwei Fahrer hat, die verschiedene Dinge ausprobieren, kann man sich als Team viel schneller weiterentwickeln", meint er. Die veränderte Rollenverteilung könnte ihm künftig mehr Freiraum geben und Williams helfen, effizienter Fortschritte zu erzielen.
In der Formel-1-Saison 2024 zeigte Williams eine durchwachsene Leistung. Während Albon mit einigen soliden Ergebnissen punktete, hatte sein Teamkollege Logan Sargeant Schwierigkeiten, konstant gute Leistungen zu erbringen.
Das Team konnte sich zwar im Mittelfeld behaupten, blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Hoffnung für 2025 liegt nun darauf, mit einem erfahrenen Fahrerduo und weiterentwickeltem Material um bessere Platzierungen kämpfen zu können.