• 20. Januar 2025 · 12:21 Uhr

Aston Martin und Max Verstappen: Passt das zusammen?

Aston Martin und Mercedes haben ein Auge auf Max Verstappen geworfen - Aber würde es für den Niederländer Sinn ergeben, zu Aston Martin zu wechseln?

(Motorsport-Total.com) - Laut The Daily Mail soll Aston Martin die Fühler nach Max Verstappen ausgestreckt haben, ein Gehalt von einer Milliarde Dollar über mehrere Jahre hinweg war im Gespräch, doch es gibt bereits ein Dementi seitens der Briten. Bekannt ist aber, dass sowohl Mercedes als auch Aston Martin an den Diensten des Niederländers interessiert sind und dafür auch investieren würden. Aber würde es überhaupt passen? Aston Martin und Verstappen?

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Verstappen bei Aston Martin? Würde das passen? Zoom Download

Red Bull ist nicht in Panik und fürchtet nicht, den Weltmeister, der bis 2028 einen Vertrag hat, zu verlieren. Verstappen selbst befindet sich in einer Luxussituation, denn seine Leistungen öffnen ihm alle Türen, sollte er einen Tapetenwechsel wünschen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff will sich auf George Russell und Kimi Antonelli konzentrieren, aber auch er sagte in Zandvoort, dass er Verstappen die Tür nicht verschließen wolle. "Ich habe das Gefühl, dass sich unsere Wege eines Tages kreuzen werden", hieß es damals.

Auch Aston Martin buhlt um den 27-Jährigen. Das Team investiert in Infrastruktur und Personal. Adrian Newey wurde für 2025 verpflichtet und ein moderner Windkanal in Silverstone realisiert. Honda wird ab 2026 die Motoren liefern, und da die Japaner keine anderen Kunden haben, wird das Team einen Semi-Werksstatus erhalten - ähnlich wie heute Red Bull.

Aston Martin braucht Topfahrer für die Zukunft

Aston Martin baut sich also etwas auf, doch die aktuelle Fahrerpaarung wirft Fragezeichen auf: Fernando Alonso ist 43 Jahre alt, Lance Stroll scheint kein Titelkandidat zu sein. Langfristig muss sich hier also etwas ändern, um die Schlagzahl in der Formel 1 zu erhöhen. Lawrence Stroll ist auch bereit, zu investieren, um das Team erfolgreich zu machen, und die finanziellen Mittel könnten einen Unterschied machen, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Verstappen hat großen Respekt vor Newey und auch vor Honda, das ist bekannt. Aston Martin will den viermaligen Weltmeister aber nicht mit allen Mitteln holen, sondern zuschlagen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Red Bull glaubt, Verstappen halten zu können, auch weil Helmut Marko, mit dem sich die Verstappen-Familie gut versteht, seinen Platz im Team hat. Dennoch muss das Team den 27-Jährigen mit gutem Material bei Laune halten, sich auf den Lorbeeren ausruhen, das geht nicht.


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2026 könnte ein Wendepunkt sein, denn dann wird die Königsklasse ein neues Reglement einführen. Das Team, das diese Umstellung am besten meistert, könnte einen großen Vorteil haben, die Hierarchie könnte sich verschieben. Zudem kann sich Red Bull dann nicht mehr auf Honda verlassen, sondern muss mit Ford einen eigenen Motor produzieren. Da gibt es wenig Spielraum für Fehler, und es lastet sicher viel Druck auf den Schultern des Teams.

Verstappen stehen Türen offen

Das sind alles Variablen, die einen Wechsel von Verstappen zu einem anderen Team begünstigen könnten. Verstappen selbst sagt, dass er nicht an einen Wechsel denkt. Zudem hadert er immer wieder mit dem Weg, den die Formel 1 eingeschlagen hat. Aktive Aerodynamik, ein aufgeblähter Rennkalender oder Sprintrennen - der Niederländer spart nicht mit Kritik. Das könnte sogar dazu führen, dass Verstappen sich außerhalb der Formel 1 engagiert, die 24 Stunden von Le Mans zum Beispiel sind ein Traum von ihm.

Die im Artikel von The Daily Mail dementierte Summe klingt verlockend, aber muss sich Verstappen überhaupt Gedanken um Geld machen? Geht es ihm nicht vielmehr um Spaß und Erfolg? Aston Martin und Verstappen, das könnte passen, wenn sich die Hackordnung 2026 ändert. Aber das ist nur eine These, denn letztlich entscheiden viele Faktoren, wo der 27-Jährige seine Zukunft im Motorsport sieht. Die Türen stehen ihm offen, das ist sicher. Welche er durchschreitet oder ob er es sich weiterhin bei Red Bull gemütlich macht, steht in den Sternen.

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