Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von Redaktion » 24.03.2025, 04:47

Ereilt Altstar Fernando Alonso bei Aston Martin schon wieder das McLaren-Schicksal, dass er weg ist, bevor das Team den sportlichen Durchbruch schafft?

Fernando Alonso hat ein Händchen dafür, zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt heute Morgen, am Montag nach dem Grand Prix von China 2025, einige Kolumnen, die ich schreiben könnte. Zum Beispiel die über Liam Lawson, dessen sofortiger Rauswurf bei Red Bull noch am Sonntag von Ralf Schumacher bei Sky verkündet wurde, live im deutschen Fernsehen. Oder die über Jack Doohan, dessen Chef Flavio Briatore angesichts engmaschiger Supervision ("I control you every millimeter") nicht entgangen sein dürfte, dass Shanghai wenig dazu beigetragen hat, Doohans Position im Team zu festigen.

Oder auch die über Lewis Hamilton (ja, schon wieder), dessen Rennsonntag viel weniger berauschend lief als der Sprint-Samstag. Mit (ja, schon wieder) irritierenden Konversationen am Boxenfunk. Zum Beispiel jener, als Renningenieur Riccardo Adami zuerst irgendwas von "... 59" funkte, dann den Abstand zu Verstappen durchgab (3,3 Sekunden), präzise instruierte, dass man "100 Meter Lift & Coast" benötige, vielleicht bald 200, man das aber Hamiltons Instinkt im Cockpit überlasse.

Eigentlich recht präzise Angaben, sollte man meinen, doch für Hamilton offenbar nicht präzise genug. "Gebt mir ein bisschen Feedback, Jungs, kommt schon! Ich benötige Feedback, wo ich [Zeit] verliere, gebt mir einfach ..." Woraufhin es wie aus der Pistole geschossen kam: "Ausgang Kurve 13 könnte besser sein." Doch das war nicht das, was Hamilton hören wollte: "Ja, das habt ihr mir schon gesagt."

Alonso & Hamilton: Gar nicht so weit auseinander

Immerhin kann sich Hamilton nach der Doppel-Disqualifikation für Ferrari damit trösten, im F1-Sprint am Samstag sein erstes Rennen auf Ferrari gewonnen zu haben. Sphären, von denen ein anderer meilenweit entfernt ist: Fernando Alonso.In der historischen Erinnerung war Alonso schon ein alter Hase (und zweimaliger Weltmeister), als Hamilton 2007 als Formel-1-Rookie sein Teamkollege bei McLaren wurde. Dabei liegen die beiden aus heutiger Perspektive gar nicht so weit auseinander: Alonso wird im Juli 44, und Hamilton ist inzwischen auch über 40. Beide befinden sich im Spätherbst ihrer Karriere - wobei bei Alonso schon die ersten Schneeflocken fallen.

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Nach zwei Rennwochenenden gibt es in der WM-Tabelle sechs Fahrer, die noch nicht angeschrieben haben. Alonso ist einer davon, als nur einer von zwei Nicht-Rookies (oder "Halbrookies") neben Gabriel Bortoleto, Jack Doohan, Isack Hadjar und Liam Lawson. Ein Kunststück, das sonst nur Pierre Gasly von Alonsos Ex-Team Alpine gelungen ist.Als Alonso im Zuge von Sebastian Vettels Rücktritt im spektakulären Transfersommer 2022 die Entscheidung traf, auf Alpine zu pfeifen und sein (vielleicht letztes?) Glück mit Aston Martin zu versuchen, schien er zunächst einen Volltreffer zu landen. Achtmal fuhr er in der ersten Saison in British Racing Green aufs Podium - öfter als jeder andere Fahrer, der keinen Red Bull hatte.

Wird wieder nichts aus dem "Happy Place"?

Das war jene Saison, in der Dan Fallows bei Aston Martin das Auto baute. Fallows verließ Red Bull im Juni 2021 und begann seine Arbeit für Lawrence Stroll im April 2022, und als der 2023er-Aston verblüffende Ähnlichkeiten mit Adrian Neweys RB19 aufwies, unkten viele, dass Fallows wohl Anleihen bei seinem Ex-Arbeitgeber genommen hatte, die für eine nachhaltige Konservierung der Formkurve etwas zu dünn sein könnten.

Alonso, damals in einer recht öffentlich zur Schau gestellten Beziehung mit der österreichischen TV-Journalistin Andrea Schlager, schien am Ende seiner langen und imposanten Karriere doch noch seinen "Happy Place" gefunden zu haben, und angesichts der Aufrüstung des Teams, die hinter den Kulissen vorangetrieben wurde, schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann er endlich um den dritten WM-Titel fahren würde, auf den er nun schon seit fast 20 Jahren wartet.

Zwei Jahre später sieht das ganz anders aus, denn Aston Martin fährt in der Formel 1 viel weiter hinterher als damals. Und auch wenn mit Kalibern wie Adrian Newey und Andy Cowell alle Weichen auf Erfolg gestellt sind, wird sich der nicht über Nacht einstellen. Nicht ganz ausgeschlossen, dass es laufen wird wie damals bei McLaren, wo der sportliche Durchbruch erst gelang, als Alonso schon weg war.

Erntet Verstappen irgendwann Alonsos Saat?

Lawrence Stroll lässt keinen Zweifel dran, dass er sein Projekt auf Biegen und Brechen zum Erfolg führen will - "whatever it takes", wie man das heutzutage wohl formulieren würde. Und das "Whatever it takes" ist angesichts des Aktienkurses von Aston Martin Lagonda, der sich in den vergangenen Jahren zum Flop entwickelt hat, wirklich sehr, sehr viel Geld.Stroll sen. soll trotzdem dazu bereit sein, mit Partnern wie Aramco, einem der reichsten Konzerne der Welt, eine Fantasiesumme in der Region von einer Milliarde Euro aufzustellen, um Max Verstappen zu Aston Martin zu holen, über den ihm wahrscheinlich Adrian Newey eingeflüstert hat, dass er zweifellos der beste und schnellste Fahrer in der Formel 1 ist.Und auch wenn Verstappen nach den wenig befriedigenden Grands Prix in Melbourne und Shanghai nach außen den Eindruck erweckt, als könne ihn das alles nicht aus der Bahn werfen, braucht es keine allzu lebendige Fantasie, um sich vorzustellen, dass er angesichts solcher Angebote irgendwann schwach werden und eine neue Herausforderung annehmen könnte.

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Nur: Wenn Verstappen wirklich kommen sollte, könnten Alonsos Tage bei Aston Martin gezählt sein. Denn seinen eigenen Sohn Lance wird Stroll sen. wohl nur dann rausschmeißen, sollte der sich freiwillig dazu entscheiden, doch lieber Tennislehrer zu werden. Und selbst wenn Lance sich redlich bemüht, seine Freude am Job als Formel-1-Fahrer vor der Öffentlichkeit zu verbergen, wird er meinem Gefühl nach einen Teufel tun, das Projekt zu verlassen, bevor er nicht gesehen hat, ob das nicht doch noch was werden kann, wenn 2026/27 erstmals die gebündelten Kräfte von Newey, Cowell und dem modernsten Windkanal des Grand-Prix-Sports durchschlagen.

Alonso: Älter, als es Michael Schumacher Ende 2012 war

Noch ist es nicht so weit. Aber irgendwie scheint es die Geschichte von Fernando Alonsos Karriere zu sein, immer zur falschen Zeit für die richtigen Teams zu fahren. Denn sollte es wirklich so kommen (was Stand heute, wichtig, nicht mehr als die wilde Fantasie eines "Tastaturkriegers" ist, wie es Oliver Oakes bezeichnen würde), bleibt nicht mehr wahnsinnig viel Zeit, sich nochmal ein neues Team zu suchen, das zumindest entfernte Chancen auf durchschlagenden Erfolg hat.Wenn die Saison 2026 beginnt, wird Alonso 44 Jahre alt sein. Michael Schumacher war 43, als er Ende 2012 nur halb freiwillig den Helm an den Nagel gehängt hat. Und selbst über "Schumi" sagten damals einige, er fahre nicht mehr auf dem Niveau seiner allerbesten Tage.Alonso wirkt wie einer, an dem Zeit spurlos vorübergeht. Vielleicht hat er noch ein, zwei, vielleicht sogar drei gute Jahre in der Formel 1. Aber irgendwann wird auch er nicht mehr gegen die Gesetze der Biologie ankämpfen können. Und selbst wenn es ihm wider Erwarten doch gelingen sollte: Glaubt dann noch jemand an ihn und seine Fähigkeit, mit Mitte 40 auf dem Niveau der Jungen zu fahren, und würde ihm noch jemand ein Cockpit in einem absoluten Topteam geben?EuerChristian Nimmervoll
Hinweis: Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Kolumne meine subjektive Wahrnehmung abbildet. Wer anderer Meinung ist, kann das gern mit mir ausdiskutieren, und zwar auf meiner Facebook-Seite "Formel 1 inside mit Christian Nimmervoll". Dort gibt's nicht in erster Linie "breaking News" aus dem Grand-Prix-Zirkus, sondern vor allem streng subjektive und manchmal durchaus bissige Einordnungen der wichtigsten Entwicklungen hinter den Kulissen der Formel 1.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von MM555 » 24.03.2025, 06:15

Ich frage mich was bei Alonso los ist. Allerdings braucht Aston Martin wider mal unendlich Geduld... Sie kriegen's einfach nicht auf die Reihe. Hoffentlich fängt sich Alonso und hoffentlich gelingt Aston Martin 2026 der grosse Wurf.


Gruss MM(-:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von G.E. » 24.03.2025, 06:15

Richtig.
Alonso ist nicht mehr in dem Alter, in dem sich jeder um ihn reißen würde.
Auch richtig, dass auch ein Newey nicht zaubern kann und sofort ein brauchbares Auto aus dem AM macht.
Alonso läuft die Zeit davon.
Das war aber auch schon abzusehen, als er zu AM kam, dass es zeitlich verdammt eng werden kann.

So lange AM kein siegfähiges Auto hat, wird auch Verstappen nicht bereit sein zu kommen.

Ich bin gespannt, das Jahr hat gerade erst angefangen und ist noch sehr lang, wie sich lles, auch bei anderen Teams, noch entwickelt.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von CompraF1 » 24.03.2025, 06:27

Schlecht geschlafen haben dürfte wohl Norris. Er weiß, das er einen Teamkollegen hat, der genau so schnell ist wie er, wenn nicht so gar ein bisschen schneller und abgebrühter. Die WM wird dieses Jahr zwischen Norris und Piastri entschieden und Norris zeigt wenn es darauf ankommt öfter Nerven als Piastri.
Norris weiß das er diese Saison die besten Karten hat WM zu werden und genau dieses Jahr ist Piastri wieder sensationell gut.

Zak Brown lässt beide frei fahren und das könnte in einem Senna - Prost Battle enden was wir seit langem nicht mehr gesehen haben.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von Arsonist » 24.03.2025, 07:23

ich denke Ferrari hat schlecht geschlafen :D
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von daSilvaRC » 24.03.2025, 07:35

Ich würde das nicht so schwarz sehen, selbst stroll hat gestern Punkte geholt, also sollte Alonso das auch können.

Es sei denn, das Alter schlägt jetzt unbarmherzig zu. Und leider vermute ich genau das.

Sollte stroll diese Saison weiterhin "besser" als Alonso performen, wird dieser Ende der Saison, newey hin oder her, aufhören.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von matsches » 24.03.2025, 07:54

Stroll hat gestern zum zweiten Mal gepunktet, er war an Alonso in der ersten Quali des Jahres um weniger als ein Zehntel dran, Alonso hat sein Auto im ersten Rennen in die Planken geworfen, Stroll hat Alonso in der Sprintquali und im Sprint geschlagen und war in der Quali zum Rennen in China erneut auf weniger als ein Zehntel dran.
Er liegt auf P8, Alonso auf dem letzten Platz mit 0 Punkten.
Wäre der Alonso 2025 noch der Alonso von 2023, wäre das so nicht passiert.
Ich bin nicht sicher, daß sein Abschneiden nur am Auto liegt und würde fast darauf wetten, daß Stroll auch am Ende der Saison vor Alonso in der Wertung liegt.
Ja, er sollte derzeit wirklich schlecht schlafen.
Vielleicht aber aus einem anderen Grund.
Vielleicht ist es jetzt einfach auch für ihn an der Zeit.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von Connaisseur » 24.03.2025, 08:12

Könnte mir vorstellen, dass ein Lawson nicht den allerbesten Schlaf hatte. So schnell sein RB-Aufstieg auch kam, umso schneller kam dann wieder der vermutliche Abstieg. Mit Glück darf er dann bei den Racing Bulls fahren.

Wenn sie jetzt aber Colapinto holen, ist Lawson auf einmal ganz raus. Dumm gelaufen.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von mechatronics » 24.03.2025, 08:29

CompraF1 hat geschrieben: 24.03.2025, 06:27 Schlecht geschlafen haben dürfte wohl Norris. Er weiß, das er einen Teamkollegen hat, der genau so schnell ist wie er, wenn nicht so gar ein bisschen schneller und abgebrühter. Die WM wird dieses Jahr zwischen Norris und Piastri entschieden und Norris zeigt wenn es darauf ankommt öfter Nerven als Piastri.
Norris weiß das er diese Saison die besten Karten hat WM zu werden und genau dieses Jahr ist Piastri wieder sensationell gut.

Zak Brown lässt beide frei fahren und das könnte in einem Senna - Prost Battle enden was wir seit langem nicht mehr gesehen haben.

Gucken wir erstmal, wie die Saison läuft. Letzt Saison hatte Piastri auch gute Rennen nur waren seine Leistungen deutlich weniger konstant als die von Norris. Ob er das abgestellt bekommt, lässt sich nach zwei Rennen schwierig sagen. Vor allem, weil er das erste ja schon durch einen Patzer vergeigt hat.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von D-Zug » 24.03.2025, 09:04

matsches hat geschrieben: 24.03.2025, 07:54 Stroll hat gestern zum zweiten Mal gepunktet, er war an Alonso in der ersten Quali des Jahres um weniger als ein Zehntel dran, Alonso hat sein Auto im ersten Rennen in die Planken geworfen, Stroll hat Alonso in der Sprintquali und im Sprint geschlagen und war in der Quali zum Rennen in China erneut auf weniger als ein Zehntel dran.
Er liegt auf P8, Alonso auf dem letzten Platz mit 0 Punkten.
Wäre der Alonso 2025 noch der Alonso von 2023, wäre das so nicht passiert.
Ich bin nicht sicher, daß sein Abschneiden nur am Auto liegt und würde fast darauf wetten, daß Stroll auch am Ende der Saison vor Alonso in der Wertung liegt.
Ja, er sollte derzeit wirklich schlecht schlafen.
Vielleicht aber aus einem anderen Grund.
Vielleicht ist es jetzt einfach auch für ihn an der Zeit.
So 'ne Mischung in etwa...

Ich nehme aber - wo du 2023 gementioned hast - an, dass der 2023er AM nicht zu Beginn von der Stärke her so'n Ding war, worin nur Alonso zaubern kann. Dazu war Alonso 2023 auch schon erheblich nicht mehr wie der von 2012...

Der Alonso von 2012 bis 2014 hätte möglicherweise locker ein, zwei Siege damit hinbekommen...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von D-Zug » 24.03.2025, 09:06

mechatronics hat geschrieben: 24.03.2025, 08:29
CompraF1 hat geschrieben: 24.03.2025, 06:27 Schlecht geschlafen haben dürfte wohl Norris. Er weiß, das er einen Teamkollegen hat, der genau so schnell ist wie er, wenn nicht so gar ein bisschen schneller und abgebrühter. Die WM wird dieses Jahr zwischen Norris und Piastri entschieden und Norris zeigt wenn es darauf ankommt öfter Nerven als Piastri.
Norris weiß das er diese Saison die besten Karten hat WM zu werden und genau dieses Jahr ist Piastri wieder sensationell gut.

Zak Brown lässt beide frei fahren und das könnte in einem Senna - Prost Battle enden was wir seit langem nicht mehr gesehen haben.

Gucken wir erstmal, wie die Saison läuft. Letzt Saison hatte Piastri auch gute Rennen nur waren seine Leistungen deutlich weniger konstant als die von Norris. Ob er das abgestellt bekommt, lässt sich nach zwei Rennen schwierig sagen. Vor allem, weil er das erste ja schon durch einen Patzer vergeigt hat.
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Das nächste mal wird er vermutlich wieder "nur" als Lehrling angesehen, der im darauffolgenden Jahr "bestimmt" Weltmeister wird...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von Jem » 24.03.2025, 09:08

G.E. hat geschrieben: 24.03.2025, 06:15 So lange AM kein siegfähiges Auto hat, wird auch Verstappen nicht bereit sein zu kommen.
Red Bull hat aber auch kein siegfähiges Auto und Max ist trotzdem bereit, zu bleiben. Da wird mal wieder zu viel interpretiert. Die Medien unterstellen damit den Fahrern unterschwellig, allein aus sportlichen Interessen immer das beste Auto haben zu wollen.

Die Realität ist aber, dass es recht bequem sein kann, als Top-Fahrer in einem mitteläßigen Auto zu sitzen. Geht die eigene Formkurve nach unten kann man das mitunter jahrelang auf das Auto schieben. Solange die Kasse stimmt hat man als Fahrer da wenig Grund, sich auf Experimente mit anderen Teams einzulassen.

Spannend wird das erst, wenn man einen Fahrerkollegen bekommt, der einem mit dem selben Material um die Ohren fährt. Von einem Lance Stroll ist so etwas kaum zu erwarten und Lawrence Stroll wird Lance Stroll so schnell nicht vor die Türe setzen. Solange also Alonso seinen grünen Klappstuhl regelmäßig vor Stroll jun. auf die Ziellinie stellt und Stroll sen. nicht kapiert dass er mit seinem Family-Bias nur Geld verbrennt, hat Alonso da einen sehr bequemen Platz gemietet.
Ich bin nicht negativ, ich mag nur den ganzen Kommerz in der F1 nicht.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von Senninha » 24.03.2025, 09:09

D-Zug hat geschrieben: 24.03.2025, 09:06 This.

Das nächste mal wird er vermutlich wieder "nur" als Lehrling angesehen, der im darauffolgenden Jahr "bestimmt" Weltmeister wird...
Wieso sollte er? Ist das Prinzip so schwer zu verstehen? 2023 war er ein Neuling und 2024 hat man ihm noch die ein oder andere Sache verzeihen können, da er bis dato mehr oder weniger unerfahren war, was den Druck, ganz vorne mitzufahren, betrifft. Diesen Welpenschutz hat er dieses Jahr nicht mehr, zumindest nicht in meinen Augen.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von D-Zug » 24.03.2025, 09:17

Senninha hat geschrieben: 24.03.2025, 09:09
D-Zug hat geschrieben: 24.03.2025, 09:06 This.

Das nächste mal wird er vermutlich wieder "nur" als Lehrling angesehen, der im darauffolgenden Jahr "bestimmt" Weltmeister wird...
Wieso sollte er? Ist das Prinzip so schwer zu verstehen? 2023 war er ein Neuling und 2024 hat man ihm noch die ein oder andere Sache verzeihen können, da er bis dato mehr oder weniger unerfahren war, was den Druck, ganz vorne mitzufahren, betrifft. Diesen Welpenschutz hat er dieses Jahr nicht mehr, zumindest nicht in meinen Augen.
Von dir mag er nicht mehr den Welpenschutz haben - sollte er auch nicht mehr. Etliche andere werden nach einem weiteren Fehler immer noch meinen, "aber nächstes Jahr wird sein Jahr... nach noch ein bisschen mehr Erfahrung und dann wird's, denn Speed hat er ja"...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Fernando Alonso

Beitrag von F60 » 24.03.2025, 09:20

matsches hat geschrieben: 24.03.2025, 07:54 Stroll hat gestern zum zweiten Mal gepunktet, er war an Alonso in der ersten Quali des Jahres um weniger als ein Zehntel dran, Alonso hat sein Auto im ersten Rennen in die Planken geworfen, Stroll hat Alonso in der Sprintquali und im Sprint geschlagen und war in der Quali zum Rennen in China erneut auf weniger als ein Zehntel dran.
Er liegt auf P8, Alonso auf dem letzten Platz mit 0 Punkten.
Wäre der Alonso 2025 noch der Alonso von 2023, wäre das so nicht passiert.
Ich bin nicht sicher, daß sein Abschneiden nur am Auto liegt und würde fast darauf wetten, daß Stroll auch am Ende der Saison vor Alonso in der Wertung liegt.
Ja, er sollte derzeit wirklich schlecht schlafen.
Vielleicht aber aus einem anderen Grund.
Vielleicht ist es jetzt einfach auch für ihn an der Zeit.
Recht oberflächlich und lässt viel außer Acht. Q1 in Australien war weitaus stärker als Stroll, in Q2 im entscheidenden Lauf behindert worden.

Sprintquali und Quali mit anderem, schlechteren Heckflügel bezüglich Test.

So plötzlich fällt niemand ab. Erinnert mich ja schon an dieses lächerliche Ferrari ist tot -》 Sprintsieg, Leusel WM! -》 Ferrari ist tot. Ich denke nicht, dass Stroll vor Alonso landen wird.

Abgesehen davon leistet Stroll gute und konstante Arbeit in dieser Saison. Fernando leider mit viel Pech bisher.
"Perez is the hero FI deserves and needs right now. He's a silent guardian, a watchful protector, a pink knight."

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