Formel-1-Fans dürfen sich über einen neuen Spielfilm freuen - Apple befindet sich angeblich in Verhandlungen über einen Streifen mit Brad Pitt in der Hauptrolle
Brad Pitt ist seit vielen Jahren großer Motorsportfan
Erobert die Königsklasse jetzt Hollywood? Das Newsportal 'Deadline' berichtet, dass Apple sich aktuell in exklusiven Verhandlungen über einen Formel-1-Film mit Brad Pitt in der Hauptrolle befindet. Auch Amazon, Disney, Netflix, MGM, Paramount, Sony und Universal sollen dabei Interesse an dem Projekt gehabt haben.Der Name des Films ist noch nicht bekannt, allerdings gibt es bereits Gerüchte über die mögliche Handlung. So soll der 58-jährige Pitt einen älteren Rennfahrer spielen, der aus dem Ruhestand zurückkehrt, um einen jungen Piloten unter seine Fittiche zu nehmen und auch selbst auf der Strecke noch einmal anzugreifen.Anders als bei den jüngeren Motorsportfilmen der Vergangenheit wird dem Zuschauer also eine rein fiktive Geschichte präsentiert. So handelt der Formel-1-Film "Rush" aus dem Jahr 2013 von der Rivalität zwischen James Hunt und Niki Lauda, der Film "Le Mans 66" aus dem Jahr 2019 hat das namensgebende Rennen zum Vorbild.Letzterer konnte 2020 in den Kategorien "Bester Tonschnitt" und "Bester Filmschnitt" sogar zwei Oscars gewinnen - als erster Motorsportfilm seit 53 Jahren. Es bleibt abzuwarten, ob der neue Formel-1-Film ähnlich erfolgreich werden kann. An hochkarätigen Namen mangelt es dem ambitionierten Projekt auf jeden Fall nicht.
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So steht mit Starproduzent Jerry Bruckheimer ein Mann hinter dem Projekt, der unter anderem bereits Filme wie "Fluch der Karibik", "Top Gun" oder "Pearl Harbor" auf seiner Visitenkarte stehen hat. Außerdem produzierte er 1990 mit "Tage des Donners" schon einmal einen Motorsportfilm, damals im NASCAR-Universum.Darüber hinaus mit dabei sind Regisseur Joseph Kosinski und Drehbuchautor Ehren Kruger, die beide ebenfalls an "Top Gun: Maverick" beteiligt sind, der in diesem Jahr erscheinen soll. Das Budget soll bei 130 bis 140 Millionen US-Dollar liegen. Zum Vergleich: Für "Rush" standen damals nur 38 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
Die Formel 1 im Jahr 1976. Der Kampf Mann gegen Mann. Im ständigen Bewusstsein der Gefahr, die hinter jeder Kurve lauern kann. Der Motorsport ist zu dieser Zeit alles andere als sicher. Schwere Unfälle sind beinahe an der Tagesordnung, selbst Todesfälle sind keine Ausnahme. Und doch gibt es sie: PS-Helden, die Sonntag für Sonntag alles daran setzen, ihre Rivalen hinter sich zu lassen. Rennfahrer wie James Hunt oder Niki Lauda, die zu den Besten ihrer Zunft zählen. Rennfahrer, die nur ein Ziel kennen. Und sie tun einfach alles dafür, es zu erreichen. "Rush - Alles für den Sieg", das ist ihre Geschichte. Und diese Geschichte kommt bald in die deutschen Kinos. Sehen Sie hier vorab einige Filmszenen und erfahren Sie mehr über den spektakulären Blockbuster von Hollywood-Regisseur Ron Howard!
Formel-1-Fans dürfen auf jeden Fall gespannt sein, ob das Endprodukt an den Qualität von "Le Mans 66" herankommen kann oder ob es eher ein neues "Driven" wird. Der Film von und mit Sylvester Stallone aus dem Jahr 2001 gilt als einer der schlechtesten Sportfilme aller Zeiten.
Redaktion hat geschrieben: ↑06.01.2022, 09:43
Anders als bei den jüngeren Motorsportfilmen der Vergangenheit wird dem Zuschauer also eine rein fiktive Geschichte präsentiert.
Besonders "Driven" fand ich sehr authentisch. Man hatte das Gefühl, es sei ein Rennsonntag wie jeder andere!
Hihi-Haha-Hoho.
Klingt auch irgendwie nach Driven - nur dann mit Brad Pitt...
Redaktion hat geschrieben: ↑06.01.2022, 09:43
Anders als bei den jüngeren Motorsportfilmen der Vergangenheit wird dem Zuschauer also eine rein fiktive Geschichte präsentiert.
Besonders "Driven" fand ich sehr authentisch. Man hatte das Gefühl, es sei ein Rennsonntag wie jeder andere!
Hihi-Haha-Hoho.
Klingt auch irgendwie nach Driven - nur dann mit Brad Pitt...
Driven war echt der Hammer an Peinlichkeit kaum zu übertreffen...
23 Rennwochenenden in 2022 (falls sie denn alle stattfinden) - in neuen Autos, die Spannung versprechen (und hoffentlich auch halten) - was brauch ich da einen Film?
Pentar hat geschrieben: ↑06.01.2022, 10:29
23 Rennwochenenden in 2022 (falls sie denn alle stattfinden) - in neuen Autos, die Spannung versprechen (und hoffentlich auch halten) - was brauch ich da einen Film?
Sehe es so. Somit ist die Wahrscheinlichkeit da, dass ganze Drama im Film zuverpacken und die echte Formel 1 bleibt ein Sport fern ab von erzeugten Spannung
OK, da lag eine Münze auf der Strecke und jemand demonstrierte seine Fahrgenauigkeit, indem er die Münze jedes mal umflippen konnte,
War in Driven, 'ne? Schweiger war 'ne Art Schumacher. Beau Brandenburg, oder so.
Was für ein Machwerk.
Der Apple/Pitt-Film wird vermutlich besser als Driven und schlechter als Rush. Pitt ist wenigstens auch ein Motorsportfan, glaube ich. So wie George Harrison z.B. voll der F1-Fan war. Wäre auch interessant gewesen, wenn der was zu dem Thema gemacht hätte.
Ansonsten:
Muss mir mal die Doku von Polanski über Stewart ansehen: "Weekend of a Champion" von Anfang der 70er. Da begleitet er Stewart während seiner 71er oder 73er (?) Saison.
Auf jeden Fall ist es geil, wenn künstlerisch hochklassige Persönlichkeiten wie Polanski sich für F1 interessieren und was zu dem Thema filmen oder schreiben oder komponieren würden...
Ohne es gesehen zu haben: aber die Stewart-Doku von Polanski ist sicher 1A.
Driven fand ich so unfassbar schlecht, dass er wieder auf seine Art ein Meisterwerk ist. Alleine, wie häufig die Strecken im letzten Rennen wechseln. Der wird an jedem Samstagabend vor der neuen Saison geschaut. Kopfschüttelnd, mit Fremdscham und lachend.
Muss mir mal die Doku von Polanski über Stewart ansehen: "Weekend of a Champion" von Anfang der 70er. Da begleitet er Stewart während seiner 71er oder 73er (?) Saison.
Auf jeden Fall ist es geil, wenn künstlerisch hochklassige Persönlichkeiten wie Polanski sich für F1 interessieren und was zu dem Thema filmen oder schreiben oder komponieren würden...
Ohne es gesehen zu haben: aber die Stewart-Doku von Polanski ist sicher 1A.
Ja, ist nur zu empfehlen. Ganz starke Dokumentation! Vor allem das Gespräch am Ende, oder wenn SJS am Casino steht, und Nachwuchsfahrer anhand der Schaltung einschätzt.
Bargeboard hat geschrieben: ↑06.01.2022, 11:22
Driven fand ich so unfassbar schlecht, dass er wieder auf seine Art ein Meisterwerk ist...
Jo - der Film "Driven" war hart an der Grenze zur Satire & könnte sich (absichtlich etwas übertrieben ausgedrückt) in die "Nackte Kanone" oder "Hot Shots" Slapstick-Komödien & Parodien einreihen. Spätestens, wenn der "Terminator" irgendwann ein kurzes Gastspiel gehabt & "Rambo" ihn von der Strecke gefegt hätte, wäre es so weit gewesen.
Man muss den Film mit einem zwinkernden Auge schauen - dann geht‘s.
Wirklich interessant ist jedoch die Besetzung, mit hochrangigen Namen aus den IndyCars...
Bargeboard hat geschrieben: ↑06.01.2022, 11:22
Driven fand ich so unfassbar schlecht, dass er wieder auf seine Art ein Meisterwerk ist...
Jo - der Film "Driven" war hart an der Grenze zur Satire & könnte sich (absichtlich etwas übertrieben ausgedrückt) in die "Nackte Kanone" oder "Hot Shots" Slapstick-Komödien & Parodien einreihen. Spätestens, wenn der "Terminator" irgendwann ein kurzes Gastspiel gehabt & "Rambo" ihn von der Strecke gefegt hätte, wäre es so weit gewesen.
Man muss den Film mit einem zwinkernden Auge schauen - dann geht‘s.
Wirklich interessant ist jedoch die Besetzung, mit hochrangigen Namen aus den IndyCars...
Wenn sie sich bei Tempo 200+ ohne Helm und Ohrschutz, in einem Tunnel (!) unterhalten. Nein, da muss mal das gesamte Forum sich treffen und ein Rudelschauen machen. Das ist pures Gold der Film, pures Gold!
Die Szene ist auch so unfassbar dämlich. Für das Stallone Manöver hat Vettel übrigens an gleicher Stelle 5 Sekunden bekommen.
Lange nicht mehr gesehen, den "Driven". Ich muss gestehen, dass ich den damals eigentlich recht unterhaltsam fand.
Zur jetzigen Produktion: Ist Apple schon für irgendwelche gelungenen Produktionen bekannt? Bei allen anderen Interessenten (Netflix, Amazon, Sony, Universal, MGM, ...) ist für mich erwiesen, dass sie in der Lage sind, gute Produktionen zu liefern, aber Apple? Mir war gar nicht bekannt, dass die überhaupt Eigenproduktionen machen. Vielleicht weiß da jemand etwas?