"Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

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"Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von Redaktion » 29.05.2016, 20:59

Wie Red Bull den Sieg verschenkte: Reifenwahl bei Daniel Ricciardo unnötigerweise umdisponiert, Pneus außerhalb der Box gelagert und Monaco-Logistik nicht bedacht(Motorsport-Total.com) - Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen flatterten die Red-Bull-Mechaniker beim Monaco-Grand-Prix am Sonntag um das Auto Daniel Ricciardos, als sie beim zweiten Boxenstopp des Australiers die Reifen suchten - die schlichtweg fehlten, als der Australier angehalten hatte. Das Malheur kostete der Truppe den Sieg, der Pilot schäumte vor Wut. Doch wie kam es zu dem Fauxpas, der so gar nicht an das einstige Weltmeisterteam erinnerte? Die rennentscheidende Szene in der Analyse.Das Red-Bull-Dilemma begann bereits in Runde 31, als der Führende Lewis Hamilton zu seinem ersten Boxenstopp abbog und von Regenreifen auf Ultrasoft wechselte. Das sorgte für Konfusion. Denn die Österreicher hielten es für grenzwertig und rechneten nicht damit, dass Mercedes plante, mit der lila markierten Mischung bis Rennende durchzufahren. "Uns war überhaupt nicht klar, ob er nicht nochmals wechseln müsste", beschreibt Teamchef Christian Horner die Szene. Man reagierte.Denn zwischenzeitlich war der auf den zu diesem Zeitpunkt gut funktionierenden Intermediates fahrende Ricciardo deutlich zügiger unterwegs als Hamilton und brannte mit freier Fahrt eine Wunderrunde in den Asphalt. "Daniel war vor dem Stopp sieben oder acht Sekunden schneller als Lewis auf seiner Outlap", unterstreicht Horner. "Wir hatten noch eine Menge Zeit, zumindest für meinen Geschmack, um uns dafür zu entscheiden, eine härtere Mischung mitzunehmen."Platzproblem in Monaco: Reifen lagerten nicht in, sondern hinter BoxGesagt, getan. Denn Red Bull hatte weiterhin die Befürchtung, hinter Hamilton zu landen und wollte einen Pneu mit längerem Durchhaltevermögen, um notfalls mit einer Schlussattacke aus möglichen Reifenproblemen Hamiltons Kapital zu schlagen - auch wenn man ahnte, dass der Mercedes die Gummis nicht schnell genug auf Temperatur bringt. Als Ricciardo aus dem Tunnel kam, erhielt er den Funkspruch, an die Box zu kommen. Die Mechaniker bekamen die Anweisung, Supersoft beizuschaffen. Die große Hektik kam auf und das Drama nahm seinen Lauf.Horner ahnte davon nichts. "30 Sekunden", seufzt er. Eine halbe Minute, die locker vergeht, ehe ein Auto in Monaco von der Hafenschikane an die Box gefahren ist, reicht für eine Rochade bei den Reifen. Doch der so aus der Zeit gefallene Straßenkurs an der Cote d'Azur ist alles andere als ein Normalfall. "Ich suche keine Entschuldigungen", stellt Horner klar, "denn es gibt keine. Aber an einem normalen Arbeitstag wäre es kein Problem gewesen." An diesem Sonntag aber schon.Spontaner Mischungswechsel war vollkommen unnötigIn Monaco mangelt es überall an Platz, auch in der Garage - vor allem, wenn die Strecke nass ist und die neuen Reifenregeln mehr verschiedene Gummis vorsehen. "Es ist schwierig, gleich drei Typen Trockenmischungen und zwei Regenvarianten gleichzeitig in der Box stehen zu haben", so Horner. "Der Kommandostand ist oben, die Box unten, die Reifen in den Heizdecken sowohl in als auch hinter der Box... Leider war der Satz, den wir angefordert hatten, nicht zur Hand und hinter der Garage. Es gab ein Gedrängel bei den Mechanikern." Zeit verging, Ricciardo kam, die Reifen nicht. © xpbimages.com Im Regen und auch später im Trockenen war Red Bull schneller als Mercedes Unglücklicherweise war der Satz Supersoft auch noch am weitesten entfernt, was für zusätzlichen Zeitverlust sorgte. Zu allem Überfluss wurde den Strategen bei Red Bull zehn Sekunden vor dem Stopp auch noch klar, dass die Aktion vollkommen überflüssig war, weil Ricciardo ohnehin deutlich vor Hamilton auf die Bahn gekommen wäre und mit identischer Mischung die Szenerie von der Spitze aus hätte kontrollieren können. Doch da tobte ein Stockwerk tiefer schon das Tohuwabohu.Zeit ging verloren und als Ricciardo endlich mit Walzen auf den Achsen die Box verließ, flog der Silberpfeil an ihm vorbei. Hamilton staunte selbst: "Ich wusste nicht, dass er ein Problem hatte. Meine Outlap war der Horror, ich hatte keinen Grip und das Auto fühlte sich nur in einer Kurve gut an", lässt der Rennsieger die Szene Revue passieren. "Ich kam die Gerade runter, sah ihn kommen. Da wusste ich, dass ich ihn kassieren würde, weil es dort (am Boxenausgang; Anm. d. Red.) nass und rutschig ist." Auf Slicks sofort Druck machen? Unmöglich. Hamilton hatte die Führung inne.Mercedes: Ultrasoft nur wegen Red-Bull-Longruns gewähltKurios: Mercedes schlug die Strategie mit dem langen Stint auf Ultrasoft nur an, weil sie im Freien Training bei Ricciardo und bei Verstappen beobachtet hatten, wie langlebig der lila markierte Pneu auf Longruns ist. Red Bull war das offenbar entgangen. Horner ist nur deshalb bedient: "Es ist ein Schlag in die Magengrube, einen Sieg so zu verlieren. Wir können uns bei Daniel nur dafür entschuldigen, nicht gut genug gewesen zu sein", bedauert er und will keine Parallele zum Vorfall in Spanien ziehen: "Barcelona war etwas ganz anderes, das hätte so oder so ausgehen können." Fotostrecke: GP Monaco, Highlights 2016 © LAT Der Bann ist gebrochen: Lewis Hamilton gewinnt nach acht sieglosen Rennen wieder einen Grand Prix, seinen ersten in Monaco seit 2008. Daniel Ricciardo fühlt sich "gefickt", weil ihm Red Bull den zweiten Sieg hintereinander kostet. Und Sergio Perez strahlt: "Ich wusste, dass Monaco im Regen eine Gelegenheit ist, mein Talent zu zeigen." Zu der zuvor getroffenen Entscheidung, mit Ricciardo von Regenreifen zuerst auf Intermediates und dann auf Slicks zu wechseln, obwohl das den Verlust der Führung bedeutete, steht Red Bull allerdings - ungeachtet der Tatsache, wie schwierig das Überholen in Monaco ist. "Der Regenreifen war über seinen Zenit. Wir hielten es für normal und vernünftig", sagt Horner.Er deutet an, den Teamkollegen als Versuchsballon genutzt zu haben. "Die Strecke verbesserte sich und Intermediates waren zwei oder drei Sekunden schneller. Das haben wir bei anderen Autos gesehen und bei Max beobachtet, den wir deswegen früher reingeholt hatten." Er glaubte nicht daran, dass Hamilton mit seiner Risiko-Taktik zum Erfolg kommen würde. "Das sah schon tapfer aus", sagt Horner über die Mercedes-Entscheidung, die nie siegbringend gewesen wäre, wäre Red Bull nicht kurz darauf im Chaos versunken.
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Beitrag von abloo » 29.05.2016, 21:32

Redaktion hat geschrieben: "Uns war überhaupt nicht klar, ob er nicht nochmals wechseln müsste", beschreibt Teamchef Christian Horner die Szene.
Frage wegen der Mischung im letzten Ric Stint mit SuperSoft;
Waren die jetzt in den letzten 8 Runden durch oder nicht?

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Re:

Beitrag von RFE » 29.05.2016, 22:20

Was ist denn das für eine bescheuerte Idee? Entweder bin ich in Monaco vorn oder ich komme in 200 Jahren nicht vorbei. Darauf kann man eigentlich auch bei RB kommen.
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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von lou10and » 29.05.2016, 23:00

RacingForEver hat geschrieben:Was ist denn das für eine bescheuerte Idee? Entweder bin ich in Monaco vorn oder ich komme in 200 Jahren nicht vorbei. Darauf kann man eigentlich auch bei RB kommen.
Deswegen wollten sie RIC ja direkt reinhollen...Das Hamilton solche Probleme auf der Outlap hatte wurde erst klar als es zuspät war. Der Zugang war schon richtig, einzig die Tatsache das die Reifen nicht pünktlich da waren das Missgeschick.

Am Ende sind es ein paar Sekunden - und eben eine lange Leitung von "Oben" bis zu den Reifenwechslern. Hätte er nur 8 Sekunden verloren hätte die Box ja eigentlich auch alles richtig gemacht.Und speziell in Monaco machst du den Stopp so schnell wie möglich. Braucht sich nur einer vor oder in Loews eindrehen und quer über die Strecke stehen....haben wir ja auch schon gesehen.

Und das Horner bei dem US Wechsel davon ausging das sie nicht durckommen war verständlich - dachten wohl die wenigsten...

Und das RIC SS früher einknkickt ist auch verständlich: Hinten war der Reifen noch Top jedoch hat RIC wie ein Wilder gepusht und immer schön über die Vorderachse gegeben.... Kommt er vor Hamilton raus knicken dessen Reifen wesentlich früher ein, während RIC ohne Probleme durchfährt...da bin ich mir sicher.

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Beitrag von Joachim Großkopf » 30.05.2016, 00:14

Peinlich, peinlich und dazu noch das "Wunderbaby" Verstappen. In dieser Saison machen eigentlich alle schnellen Teams laufend Fehler, warum nur?

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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von Die Formel » 30.05.2016, 05:22

Joachim Großkopf hat geschrieben: In dieser Saison machen eigentlich alle schnellen Teams laufend Fehler, warum nur?
Weil selbst dann Ferrari nicht gewinnen kann :twisted:

Und Das Sag ich als Ferrari Fan :oops:

Ok Massa hat Vettel das rennen heute versaut. warum fahre ich auch 10 weitere runden auf den lansamen regen reifen ?
ach stimmt damit ich auch ja aus den top 10 falle! Naja 2017 kommt ja auch schon in ca. 7 monaten.
Hauptsache Fair und Spannend

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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von -Gast- » 30.05.2016, 07:11

Joachim Großkopf hat geschrieben:Peinlich, peinlich und dazu noch das "Wunderbaby" Verstappen. In dieser Saison machen eigentlich alle schnellen Teams laufend Fehler, warum nur?

Zu Verstappen: Der zeigt momentan genau das, was man eigentlich erwarten kann. Er macht Dinge, die echt toll sind, aber übertreibt halt noch. Das sollte sich in den nächsten Jahren aber noch ändern, Erfahrung und so... Das sollten allen Beteiligten bewusst sein. Wenn er natürlich nicht daraus lernt, hat er ein Problem.

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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von RFE » 30.05.2016, 09:26

lou10and hat geschrieben: Deswegen wollten sie RIC ja direkt reinhollen...Das Hamilton solche Probleme auf der Outlap hatte wurde erst klar als es zuspät war. Der Zugang war schon richtig, einzig die Tatsache das die Reifen nicht pünktlich da waren das Missgeschick.
Da sag ich ja nichts gegen. Aber ob er mit Monaco Softs (die eigentlich geplanten Reifen) drauf hat und vorne liegt oder Ultrasofts drauf hat und vorne liegt, das ist ja völlig wumpe. Von der Speed waren die unterschiedlich (angemalten) Reifen ja auch in etwa gleich.
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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von Rennsemmel » 30.05.2016, 10:41

-Gast- hat geschrieben:
Joachim Großkopf hat geschrieben:Peinlich, peinlich und dazu noch das "Wunderbaby" Verstappen. In dieser Saison machen eigentlich alle schnellen Teams laufend Fehler, warum nur?

Zu Verstappen: Der zeigt momentan genau das, was man eigentlich erwarten kann. Er macht Dinge, die echt toll sind, aber übertreibt halt noch. Das sollte sich in den nächsten Jahren aber noch ändern, Erfahrung und so... Das sollten allen Beteiligten bewusst sein. Wenn er natürlich nicht daraus lernt, hat er ein Problem.
Da macht selbst Wehrlein als Rookie einen besseren Job. Verstappen patzt regelmäßig. Beim Wunderkind wird aber alles schön geredet während andere Fahrer dafür ihre Cockpits verlieren. Verstappen ist für mich nicht besser als ein Maldonado oder Grosjean. Er sitzt aber in einem besseren Auto als diese.
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Beitrag von hp6300 » 30.05.2016, 12:37

Verstappen hatte den alten motor und RIC den neuen

hätte RIC gewonnen währe Verstappen die nummer 2 im team aber so

RIC fehlt der killer instinkt

6 andere haben auch crah die show ist gut

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Beitrag von bogul » 30.05.2016, 13:31

Das war ein perfekt abgestimmter Boxenstopp, eine Meisterleistung! Zumindest dann wenn man direkt hinter Hamilton rauskommen wollte. :thumbs_up:


Für die Naivität der Leute hier ein :facepalm:
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Beitrag von meanmc » 30.05.2016, 13:49

Ich nenn das einfach mal schlecht organisiert...
Zu dem Zeitpunkt war doch klar, dass nur mehr die 3 Trockenmischungen in Frage kommen...
Somit sollte man an der Box nicht faul rumsitzen, sondern sich die 3 Mischungen - noch dazu, da nur noch ein Fahrer im Rennen war (!!) - zurechtlegen...
Platz war genug!!!

Muss man nicht über "weite Wege", "wussten nicht, ob..." oder "30 Sekunden Zeit" reden - da liefen generelle Sachen schief!! :wink:
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
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Beitrag von cugar » 30.05.2016, 13:52

Also ich hab hier so meine ganze eigene Theorie (wenn auch etwas irrwitzig):

1. RB will Ric loswerden (zumindest sieht es die letzten beiden Rennen danach aus) - für einen Rausschmiss ist er zu gut - und für einen Ersatz ist es noch zu früh
2. RB will ROS -> darum versuchen Sie ihm jetzt die WM zu verhageln um Ihn dann in gewohnter RB Manier günstig einzukaufen (wird ROS WM oder fühlt sich bei MB wohl bleibt er wo er ist) - so ist es am Besten noch einmal einen WM HAM und ROS unterbreiten Sie ein Angebot mit dem er Weltmeister werden kann. Der würde dies mit Sicherheit nicht ausschlagen wenn er keine Chance sieht neben HAM WM zu werden (bzw. die sorgen hat MB bevorzugt HAM).

So und nun sehen wir was passiert.

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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 30.05.2016, 14:40

cugar hat geschrieben:Also ich hab hier so meine ganze eigene Theorie (wenn auch etwas irrwitzig):

1. RB will Ric loswerden (zumindest sieht es die letzten beiden Rennen danach aus) - für einen Rausschmiss ist er zu gut - und für einen Ersatz ist es noch zu früh
2. RB will ROS -> darum versuchen Sie ihm jetzt die WM zu verhageln um Ihn dann in gewohnter RB Manier günstig einzukaufen (wird ROS WM oder fühlt sich bei MB wohl bleibt er wo er ist) - so ist es am Besten noch einmal einen WM HAM und ROS unterbreiten Sie ein Angebot mit dem er Weltmeister werden kann. Der würde dies mit Sicherheit nicht ausschlagen wenn er keine Chance sieht neben HAM WM zu werden (bzw. die sorgen hat MB bevorzugt HAM).

So und nun sehen wir was passiert.
Und warum will man ricciardo loswerden? Was ist das den für eine theory.. Du weißt schon das Ricciardo noch nie von einem teamkollegen in der f1 besiegt wurde? Wann kappieren endlich die leute das ricciardo ein weltmeister fahrer ist. oh man... Und in barcelona hatte vettel die selbe strategie wie ricciardo und kimi die gleiche wie verstappen. Man wusste eben nicht ob 2 stopp, der 3 stopp überlegen war. Oder will ferrari auch einen vettel raußschmeißen? :roll:
Denn Kimi kam auch nur vor vettel ins ziel wegen der strategie

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Re: "Nicht zu entschuldigen": So kam es zu Red Bulls Horrorstopp

Beitrag von RFE » 30.05.2016, 17:19

Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
Und warum will man ricciardo loswerden? Was ist das den für eine theory.. Du weißt schon das Ricciardo noch nie von einem teamkollegen in der f1 besiegt wurde?
Ich stimme zwar grundsätzlich mit dir überein, aber das hier stimmt nicht. Man könnte zwar argumentieren, dass er auch mehr Pech hatte als seine Teamkollegen (wobei ich das bzgl. 2012 gar nicht weiß), aber punktemäßig hat er schon zwei Teamduelle verloren.
hp6300 hat geschrieben:Verstappen hatte den alten motor und RIC den neuen

hätte RIC gewonnen währe Verstappen die nummer 2 im team aber so

RIC fehlt der killer instinkt
Och nö, die Trolle haben wieder Ausgangszeit.
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